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Ab 7. Mai heißt die Sendung OLi's Radioshow!!

 

Treffen Sie Ihre Wahl!!

Sendung vom 3. Januar 2007 / 18:05 Uhr

ausgestrahlt auf oeins

Hier können Sie die Themen der Sendung nachlesen und welche Musiktitel gespielt wurden.

 

Die Themen:

Die drei ??? - Neues von Justus, Peter & Bob
Fit ins neue Jahr
Ein steifer Grog - Ideal für kalte Winterabende
Bonus-Rezept für unsere Hörer
 

Wiebke Geldmacher aus Oldenburg informiert über die Neuig- keiten bei den “Drei Fragezeichen”. Sie sammelt gemeinsam mit ihrem Mann Matthias die Kassetten der Hörspielreihe, die in Deutschland seit 1979 erfolgreich auf dem Markt ist.

Oli: “Wiebke, erst einmal herzlich willkommen bei OLi’s Abendshow. Seit wann gibt es denn die drei Fragezeichen überhaupt in Deutschland?”

Wiebke Geldmacher: “Oliver, da muss man die Bücher von den Hörspielen unterscheiden. Die Bücher kamen Ende der 60er raus, 1968 - wenn ich mich nicht irre - und die Hörspiele 10 Jahre später, also Ende der 70er.”

Oli: “Wie viele Folgen der Hörspielreihe gibt es bis heute?”

Wiebke Geldmacher: “Es gibt 120 Folgen von den alten ‘Die drei Fragezeichen’, dazu gibt es noch Bonus-Tracks, also eine Musikkassette, die heisst ‘Neues aus Rocky Beach’, dann gibt es die ‘Master Of Chess Tour’, eine Live-CD und eine Jubiläums-CD vom ‘Superpapagei’. Dann gibt es jetzt ja die neuen ‘Die Drei’, von denen gibt es vier reguläre Folgen. Die erste Folge ist eine Doppelfolge und ein Mitrate-Fall, das ist auch eine spannende Sache!”

Oli: “Du hast es angesprochen, früher hieß es ‘Die drei Fragezeichen’, heute nur noch ‘Die Drei’. Was ist da denn los? Warum gab es diese und andere Änderungen?”

Wiebke Geldmacher: “Es gab da einen Rechtsstreit. Es gibt einen Amerikaner - Robert Arthur - der hat die ersten paar Folgen geschrieben und somit auch die Rechte an den ‘Drei Fragezeichen’. Der ist aber verstorben. Auf jeden Fall ist aber noch nicht so ganz geklärt, wer jetzt die Rechte hat. Seine Tochter hat sich dann zu Wort gemeldet und gesagt, sie habe die Rechte. Es gab dann Ärger zwischen KOSMOS, dem Verlag, in dem die Bücher erscheinen und EUROPA, das ist das Label, welches die Hörspielkassetten herausbringt. Wir müssen das ja hier nicht vertiefen, auf jeden Fall dividiert sich das jetzt auseinander. KOSMOS macht die Bücher weiterhin unter dem Namen ‘Die drei Fragezeichen’ und EUROPA die Hörspiele ‘Die Drei’.”

Oli: “Hat sich sonst denn noch etwas geändert außer der Titel?”

Wiebke Geldmacher: “Ja, durchaus!! Also, die Hauptfigur, nämlich ‘Justus Jonas’ heißt ab sofort ‘Jupiter Jones’ und somit heißt natürlich auch seine ganze Familie jetzt ‘Jones’. Auch der Schrottplatz bzw. der Grauchtwaren-Center heißt jetzt ‘Firma Jones’ und nicht mehr ‘Jonas’. Und auch die Figur des ‘Peter Shaw’ heißt jetzt ‘Peter Crenshaw’. Außerdem hat sich die Titelmusik geändert und ein paar weitere Kleinigkeiten.”

Oli: “Am Anfang ist ja immer Alfred Hitchcock zu hören. Was hat es denn damit eigentlich auf sich?”

Wiebke Geldmacher: “Alfred Hitchcock ist nur bei den ersten paar Folgen zu hören, also bei den ganz alten Folgen. So weit ich weiß sind das die Originale, eben von diesem Amerikaner, von dem ich vorhin gesprochen habe, der hat das mit eingebaut. Die Serie hat aber nicht wirklich etwas mit Alfred Hitchcock zu tun.”

Oli: “Drei Viertel aller Hörer heute sind ja keine Kinder, sondern Menschen zwischen 20 und 35 Jahren. Bei Hörspielkassetten denkt man eigentlich immer, die seien für Kinder gemacht, aber hier scheint die Zielgruppe ganz woanders zu sein. Woran könnte das liegen?”

Wiebke Geldmacher: “Die sind ja wie gesagt schon sehr alt, die ersten Hörspiele, und die Zielgruppe war zunächst - damals in den 70ern - tatsächlich Kinder, das sind nämlich die Hörer - du sprichst es an - die heute zwischen 25 und 35 Jahre alt sind, also so unsere Altersklasse. Wir haben als Kinder diese Kassetten gehört, zum Einschlafen oder wann auch immer. Ich habe sie zum Beispiel immer auf der Fahrt in den Urlaub gerne gehört. Diese Fahrten waren immer sehr lang und wurden dadurch sehr verkürzt und versüßt. Die Stimmen sind einem bis heute im Gedächtnis geblieben und somit ist es schön, sie heute wieder zu hören, das hat etwas Vertrautes, was Vertrautes aus der Kindheit, was jetzt, wenn man es heute hört, noch mal neu auflebt.”

Oli: “Justus, Peter und Bob - Was sind denn das für Charaktere, kannst Du die ein zwei bis drei Sätzen einmal beschreiben?”

Wiebke Geldmacher: “Ja, die sind völlig verschieden. Justus ist der Chef des Ganzen. Er ist ein sehr rational denkender Mensch, sehr logisch, er ißt sehr gerne, ist also auch ein bißchen dicker und er treibt wenig Sport und wenn, dann auch nur sehr ungerne. Aber er hat ein super Gehirn, kann sich alles gut merken und hat ein fotografisches Gedächtnis. Der zweite Mann ist Peter Shaw oder auch Peter Crenshaw, wenn wir bei den neuen Folgen bleiben. Er ist ein Angsthase, wie er im Buche steht, immer ein bißchen weinerlich, ein bißchen zögerlich. Dafür aber derjenige, der gut mit einem Dietrich-Set umgehen kann, der durchtrainiert ist und er immer für alle sportlichen Aktionen zu haben ist. Und als dritter im Bunde Bob Andrews, er ist für die Recherchen zuständig, er ist der Mensch, der sich in der Bibliothek gut auskennt, im Internet, der immer auf dem neuesten Stand ist und das ganze abrundet.”

Oli: “Dann gibts ja einen ‘Onkel Titus’, wer ist das?”

 

Wiebke Geldmacher: “Onkel Titus ist der Onkel von Justus. Justus Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen, er ist daher bei seinem Onkel und bei seiner Tante aufgewachsen, die eben diesen Schrottplatz - oder wie Justus immer so gerne sagt: ‘Gebrauchtwarencenter’ - führen, wo eben auch der Wohnwagen, das ist die Zentrale der ‘Drei Fragezeichen’ steht.”

Oli: “Dann gibts ja noch eine ‘Tante Mathilda’, ist das die Frau von ‘Onkel Titus’, oder bekomme ich das durcheinander?”

Wiebke Geldmacher: “Genau! Das ist die Frau von Onkel Titus, die die drei immer gerne zu Arbeiten heranzieht, wenn es darum geht, Lastwagen abzuladen oder irgend etwas auf dem Schrottplatz in Ordnung zu bringen.”

Oli: “Was ist deiner Meinung nach die beste Folge, deine persönliche Lieblingsfolge?”

Wiebke Geldmacher: “Das ist ganz schwer!! Ich habe mehrere persönliche Lieblingsfolgen. Also zunächst finde ich alle alten Folgen, das heißt bis Folge 20, immer wieder hörenswert und das sind auch mit die besten, weil man da immer noch mitraten konnte. ‘Der grüne Geist’ ist eine Folge, die mir persönlich sehr unter die Haut geht und ging. Ich kann mich an eine Begebenheit erinnern, wo mein Bruder mich in ein dunkles Zimmer geholt hat, da brannte nur ein Kerze und dann hat er mir diese Kassette vorgespielt, daher ist sie immer noch ganz einprägsam in meinem Kopf!! Von den neuen Folgen finde ich ganz toll ‘Labyrinth der Götter’ und ‘Das Erbe des Meisterdiebs’ - diese Folgen sind ganz toll.”

Oli: “Und gibt es auch eine Folge, die überhaupt nicht geht, also die schlechteste Folge? Oder fällt da keine so wirklich aus dem Rahmen?”

Wiebke Geldmacher: “Da ich die Folgen auch heute immer noch zum Einschlafen höre, sind immer so hektische Folgen nicht mein Ding, wie zum Beispiel ‘Der Pistenteufel’ oder “Der seltsame Wecker’, wo Leute schreien. Oder auch ‘Der Ameisenmensch’, da schreit eine Frau immer so hysterisch, das ist ein bißchen anstrengend. Das sind auch alles qualitativ gute Folgen, aber eben zum Einschlafen nicht so gut geeignet!! Mein Mann findet die Fußballfolgen blöd!!”

Oli: “Wo spielt denn die Serie eigentlich?”

Wiebke Geldmacher: “In einem kleinen, verschlafenen Nest: Rocky Beach. Rocky Beach gibt es meines Wissens auch wirklich, aber der Ort ist wohl nicht so spektakulär. Alles, was man im Internet darüber lesen kann von Leuten, die da schon gewesen sind, scheint es nicht sehr empfehlenswert zu sein, da mal hinzugehen. Rocky Beach ist in der Nähe von Los Angelas, also in Amerika, Santa Monica. Alle Orte, die in den Hörspielen vorkommen, sind tatsächlich da in der Gegend!!”

Oli: “Lange Zeit war Peter Pasetti der Sprecher der Serie, er ist zwischenzeitlich leider verstorben. Gibt es heute einen Sprecher, der ihn ersetzt hat?”

Wiebke Geldmacher: “Ja, heute macht Thomas Fritsch das. Es gab zwischenzeitlich auch noch andere Sprecher. Thomas Fritsch macht das jetzt seit einigen Folgen, er war auch bei der Jubiläumsfolge ‘Der Superpapagei’ mit von der Partie.”

Oli: “Horst Frank - der berühmte Horst Frank - hat ja lange Zeit den Kommissar Reynolds gesprochen, der ist ja nun auch leider tot. Wer spricht diese Rolle heute?”

Wiebke Geldmacher: “Kommissar Reynolds wurde kurzzeitig von einem anderen Sprecher übernommen, aber man ist ganz schnell davon abgekommen, Horst Frank war einfach nicht zu übersetzen. Dann hat man einfach einen anderen Kommissar mit ins Boot genommen, nämlich Inspektor Cotter, bei den neuen Folgen heißt er Inspektor Milton.”

Oli: “Heute gibts die Folgen ja auch auf CD. Wenn ich mir eine CD kaufen will, was kostet das, was muss ich da anlegen?”

Wiebke Geldmacher: “Um die 7 EUR.”

Oli: “Wie viele Folgen pro Jahr erscheinen denn?”

Wiebke Geldmacher: “Vor diesem Rechtsstreit war es so, dass drei bis vier Folgen pro Jahr rauskamen. Es ist jetzt zu hoffen, dass es so weitergeht. In diesem Jahr (2006) sind jedoch schon von den neuen ‘Die Drei’ vier Folgen - die erste Folge war eine Doppelfolge und der Mitratefall beinhaltet auch zwei CD’s - erschienen. Wir müssen abwarten, wie es weitergeht!”

Oli: “Du hast es am Anfang des Gesprächs erwähnt, es gibt nicht nur die Hörspiele auf Kassette oder CD, sondern man kann das ganze auch selber lesen, die ‘Drei Fragezeichen’ gibt es auch als Buch. Was ist denn nun besser, Hörspiel oder Buch?”

Wiebke Geldmacher: “Ich höre nur Hörspiele, das reicht mir auch völlig, lesen kann ich andere Sachen. Ich finde auch, dass zu der Atmosphäre der ‘Drei Fragezeichen’ die Musik dazugehört, dass die Sprecher wichtig sind, und deswegen kann ich mit den Büchern nichts anfangen.”

Oli: “Die Hauptdarsteller werden ja nach wie vor - seit eh und je - von den drei gleichen Sprechern gesprochen, die machen das jetzt also seit über 25 Jahren. Haben sich die Stimmen im Lauf der Jahre eigentlich verändert? Kann man da Unterschiede hören zwischen den ganz alten Folgen und den aktuellen?”

Wiebke Geldmacher: “Ja, man merkt es deutlich, wenn man eine ganz alte Folge und eine ganz neue Folge direkt hintereinander hört, dass die Stimmen mittlerweile gereifter sind, dass sie nicht mehr so piepsig sind. Die Folgen sind absolut zeitlos, das heißt, die Stimmen haben sich zwar verändert, aber nicht die Charaktere, nicht, dass ich hier mißverstanden werde!! In den ersten Folgen waren die Sprecher halt Kinder und mittlerweile sind es halt junge Männer oder schon etwas ältere Männer!

Oli: “Es sind junge Männer, denn sie sind in meinem Alter!! - Nun hat es ja auch einen Live-Auftritt gegeben oder mehrere sogar soweit ich weiß. Aber legendär war wohl der Auftritt in der Color-Line-Arena in Hamburg. Du bist mit deinem Mann dort gewesen, wie war das denn: Die ‘Drei Fragezeichen’ live auf der Bühne, hat das funktioniert oder war das eher ein Flop?”

Wiebke Geldmacher: “Das war total faszinierend!! Es war ja so, dass es lange Zeit auch gar keine Bilder von den Sprechern zu sehen gab, das hat sich ja erst in den letzten Jahren entwickelt, dass sie gesagt haben, wir gehen jetzt auch mit unserem Äußeren nach außen. Es war total faszinierend zu sehen, wie funktioniert das eigentlich, wie entsteht so ein Hörspiel eigentlich, sie haben versucht, das den Zuschauern auf der Bühne etwas näher zu bringen. Es war ein grandioses Erlebnis! Ich finde es toll, dass sie sich dafür entschieden haben. Sie haben ja nun keine Kinder mehr als Zielgruppe oder nur noch einen geringen Teil. Da brauchen sie die Illusion, sie seinen Kinder die Kinderrollen sprechen, nicht länger aufrecht zu erhalten. Insofern haben sie sich ihrer Zielgruppe angepasst. Es war gigantisch, es war eine riesen Fangemeinde, die Color-Line-Arena war voll bis zum Erbrechen. Wir saßen leider ein bißchen weit oben, das heißt, wir konnten nicht so ganz gut sehen, aber die Stimmung war echt grandios. Als die drei ihre Karte vorgelesen haben in dem Stück, ging ein Jubel durch die Zuschauerreihen, da hatte ich das Gefühl, dass sich der Applaus, den die Fans 30 Jahre lang nicht geben konnten, entladen konnte. 30 Jahre dachte man, ‘Jungs, ihr habt das toll gemacht’ und dieses Gefühl konnte man jetzt endlich durch Applaus zum Ausdruck bringen! Das war sehr ergreifend!!”

 

Oli: “Die Halle war mit 12.000 Fans ausverkauft. Stichwort ‘Fans’, gibt es Fanclubs, seit ihr vielleicht auch Mitglied in solch einem Club?”

Wiebke Geldmacher: “Ich weiß nicht, ob es Fanclubs gibt. Es gibt aber eine ganz tolle Internet-Seite, wo sich Fans treffen, das ist www.Rocky-Beach.com - die Page kann ich nur empfehlen für jeden, der sich weiteres Hintergrundmaterial besorgen will oder sich tiefer rein denken will in die Geschichte. Auf der Seite findet man alles, was man an Fanmaterial braucht oder brauchen könnte, man bekommt es dort alles. Fanclubs weiß ich wirklich nicht, man findet da sicher Informationen im Internet, Fanclubs sind nicht so in unserem Interesse. Uns reicht, dass wir die Kassetten haben und das wir die täglich hören!”

Oli: “Du sprichst es an, ihr sammelt die Kassetten, wie viele habt ihr?”

Wiebke Geldmacher: “Alle natürlich!!”

Oli: “Selbstverständlich!! - Wenn ich jetzt anfangen will, diese Kassetten zu sammeln, was muss ich da beachten? Ich denke mal, die ganz alten Folgen werden besonders wertvoll sein, ich glaube, die Farbe der Kassetten hat sich auch verändert. Wenn ich besonders wertvolle Kassetten sammeln will, was habe ich also zu beachten?”

Wiebke Geldmacher: “Die wertvollste Kassette ist die Nummer 29, da ist Musik drauf und das natürlich in der alten Auflage, das bedeutet, man kann nicht einfach ins Geschäft gehen und die Nummer 29 kaufen, dann hat man zwar die Musik, aber nicht das, was man eigentlich haben möchte, nämlich eine Kassette, möglichst gelb mit gelben Aufkleber oder schwarz mit gelben Aufkleber und einer roten Hülle. Sowas findet man nur auf Flohmärkten oder im Internet, die liegt dann so bei 30 Euro. Die Farben der Kassetten: Die Erstauflagen, die waren gelb mit schwarzem Aufkleber, dann gabs gelbe Aufkleber, dann rote, dann graue und die neusten sind jetzt schwarz. Als eingefleischter Fan hat man natürlich die Kassetten, aber bei den neuen Folgen gibt es natürlich keine alten Auflagen, da nehmen wir jetzt die CD’s - bei den neuen “Die drei”, es ist einfach praktikabler, man braucht nicht mehr umzudrehen und man muß jetzt nicht mehr auf die Auflage achten. Bei den alten Folgen muss man wie gesagt auf die Farben achten, aber alle Informationen dazu findet man auch auf www.Rocky-Beach.com!“

Oli: “Ihr hört das je beide gerne, wer hat denn da wen angesteckt?”

Wiebke Geldmacher: “Ich denke, das ging doch schon von mir aus. Also ich habe die Kassetten gehabt und mitgebracht aber ein oder zwei hatte mein Mann auch!! Hat er auch mit in die Ehe gebracht!! :o)”

Oli: “Wiebke Geldmacher, vielen Dank für das Gespräch!!”

Hilfreiche Links zu diesem Thema:

 

 

 

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Die fetten Feiertage sind vorbei - wir starten fit ins neue Jahr!! Heilpraktiker Lutz Korbach aus Oldenburg gibt Tipps, wie wir sanft abnehmen und entschlacken können.

Lutz Korbach: “Hallo Oliver! das Thema heißt ja ‘Fit in den Frühling’ und genauso wie man im Frühjahr das Haus putzt, ist jetzt vielleicht eine gute Gelegenheit das ‘Haus Körper’ einfach mal zu putzen. Wie werde ich den ganzen Mist, den ich so angesammelt habe über das ganze Jahr, über die Feiertage, wieder los? Am einfachsten geht das eigentlich, in dem man auf das verzichtet, was uns jetzt zu schaffen macht. Das heißt also - du hast es gerade erwähnt - viel fettiges Essen, rauchen und zu wenig Bewegung...”

Oli: “Was heißt das konkret? Was kann ich jetzt essen, worauf sollte ich bei der Ernährung achten?”

Lutz Korbach: “Nun ja, es gibt ja die allgemeinen Ernährungsempfehlungen, die sollte man grundsätzlich achten. Mit weniger essen meine ich eigentlich auch: Der Trend ein bißchen zum Abnehmen. Ich möchte jedoch zunächst vorausschicken, das alles was ich sage, speziell für erwachsene Leute gedacht ist, nicht für Kinder oder Jugendliche. Also, in der Regel sind ja viele Menschen hier in der Bundesrepublik übergewichtig, und vielleicht ist das schon mal der erste Ansatzpunkt. Meine einfachste Empfehlung wäre da: Diäten klappen meistens nicht, das kennen wir ja alle - ich persönlich auch! - daher empfehle ich da einfach FdH - Friß die Hälfte.”

Oli: “Was kann ich denn zusätzlich noch tun, um den Körper zu entschlacken und den Körper zu entgiften?”

Lutz Korbach: “Auf ganz natürliche Weise. Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten der Ausscheidung des Körpers, das größte Organ, was zum Beispiel dafür verantwortlich ist, dass Stoffwechselprodukte entsprechend verarbeitet werden, Nahrungsmittel aufgenommen und so aufbereitet werden, dass der Körper sie benutzen kann, das ist die Leber. Das heißt also, man muß einmal, wenn man vom Organsystem ausgeht, an der Leber ansetzen. Weitere wichtige Ausscheidungsorgane sind die Nieren, das heißt also, was als Harn oder Urin später rauskommt, transportiert eigentlich alle Gifte aus dem Körper. Dann haben wir noch die Haut als wichtiges Ausscheidungsorgan und auf eine gewisse Art und Weise ist auch das Atmungssystem ein wichtiges Ausscheidungsorgan, weil wir über die Haut z.B. die beim Stoffwechsel entstehenden Säuren loswerden in Form von Kohlensäure/Kohlendioxyd.”

Oli: “Nun habe ich gelesen, dass unsere Körper übersäuert sind. Stimmt das und was kann ich dagegen tun?”

Lutz Korbach: “Grundsätzlich muß man da auch ein wenig die System unterscheiden! Wenn der Körper übersäuert wäre, dann wären wir nicht lebensfähig. Das heißt also, wir sind in einem ganz engen PH-Bereich - so heißt das - lebensfähig. Für die Chemiker unter den Zuhörern: Das ist so der Bereich zwischen 7,35 und 7,45. Das ganze macht sich an der Säurekonzentration im Blut fest. Da sind ganz geringe Schwankungen schon gefährlich. Worauf Du jetzt wahrscheinlich hinaus willst, ist das Problem der ‘Übersäuerung’ des Körpergewebes, das heißt der Zellen und im Speziellen auch die Flüssigkeit, in denen die Körperzellen sich bewegen. Das ist eigentlich auch keine direkte Übersäuerung, sondern eigentlich muß man eher davon ausgehen, dass wir zu wenig ‘Gegenspieler’, zu wenig Basen zu uns nehmen. Basen sind die Gegenspieler der Säuren, wenn man die im gleichen Verhältnis mischt, bleibt was Neutrales übrig.”

Oli: “Gut, das klingt ja in der Theorie sehr schön, aber was kann ich denn essen und trinken, um dem Körper mehr ‘basische Stoffe’ - so nenne ich das mal - zuzuführen?”

Lutz Korbach: “Wir können auf der einen Seite basische Stoffe zuführen, das geht vor allen Dingen über das Essen, aber auch über das Trinken und ein ganz wichtiger Bestandteil dieses Systems ist natürlich auch die Atmung, wir müssen auch da versuchen, anzusetzen. Wenn wir mit dem Essen anfangen: Es ist wichtig, dass der Mensch viele pflanzliche Stoffe zu sich nimmt. Möglichst auf tierische Stoffe verzichten, auf Fette und auf Eiweiße zum Beispiel. Ebenso sind Kohlenhydrate starke Säurebildner.”

Oli: “Das heißt konkret: In erster Linie weniger Fleisch?”

Lutz Korbach: “Das würde konkret heißen, weniger fettes Fleisch. Jetzt habe ich aber gerade so viele Stoffe aufgezählt, das würde ja bedeuten, wir dürften gar nichts mehr essen. Ich habe am Anfang aber gesagt, Diäten sind schwierig, FdH ist auch schwierig. Versuchen sie doch einfach - damit spreche ich jetzt deine Hörer an - die andere Hälfte, die sie weglassen würden, durch Obst und Gemüse zu ersetzen. Möglichst aus biologischem Anbau, ohne Pestizide. Dann haben sie eigentlich schon das, was Menschen Jahrtausende lang gemacht haben, nachvollzogen. Sie müssen sich vorstellen, wir müssen uns eigentlich ernähren, wie die Urmenschen: Viel pflanzliche Nahrung und sonntags gabs mal einen Braten!”

Oli: “Das Essen ist die eine Sache, was kann ich aber trinken bzw. welche Getränke sollte ich vermeiden? Was macht sauer?”

Lutz Korbach: “Zum Essen noch mal: Durch pflanzliche Bestandteile werden dem Körper Basen zugeführt, weil Pflanzen im Boden wachsen, die nehmen Mineralien auf und diese Mineralien sorgen dafür, dass dem Körper Basen zugeführt werden. Das heißt, wir brauchen keine Pillen aus der Apotheke nehmen, sondern eine ausgewogene, basen-reiche, pflanzliche Ernährung ist da eine ganz wichtige Sache! Was man zusätzlich noch machen kann, ist, dass man das sogenannte Puffersystem (Wechselspiel zwischen Säuren und Basen) dadurch ein wenig aufpeppt, in dem man zum guten alten ‘Kaiser-Natron’ oder ‘Bullrich-Salz’ greift. Das tut überhaupt nicht weh und es ist für gesunde, leistungsfähige Menschen überhaupt kein Problem, sich 2-3mal täglich eine Bullrich-Salztablette in Wasser aufzulösen und das zu trinken. Damit wird dieser ‘Basen-Schutzmantel’ zusätzlich noch gestärkt, weil in den Böden - wir wissen es ja alle bzw. es wird überall publiziert - die Böden sind ausgeLAUGT, da steckt es drin oder ‘ich bin heute SAUER’ - da steckt es auch drin, dieses Säure-Basen-Verhältnis, das eigentlich nicht so richtig ernst genommen wird, aber in diesen alten Sprichwörtern und Redewendungen hört man es noch. Was kann man noch tun? Irgendwie müssen Schlackenstoffe, Giftstoffe ja aus dem Körper raus und das geht in der Regel über die Nieren. Eine Niere braucht, um Giftstoffe abtransportieren zu können, Flüssigkeit. Die empfohlene Trinkmenge - bei erwachsenen Menschen, bei gesunden erwachsenen Menschen - sollte so 1,5-2 Liter täglich sein.”

Oli: “Wenn ich so 1,5 Liter Wasser vor Augen habe, dann ist das eine ganze Menge, das schreckt vielleicht auch ein wenig ab, wenn man denkt ‘Mensch, ich hab jetzt hier so eine 1,5-Liter-Wasserflasche vor mir stehen und das soll ich jetzt den ganzen Tag über trinken?’ - Kann ich da ein wenig tricksen, um mich selber zu überlisten, damit ich jetzt nicht das Gefühl habe, eine Riesenmenge auf einmal trinken zu müssen?”

Lutz Korbach: “Die Frage ist doch erstmal, was ist ein ganzer Tag? Ich würde mir ganz einfach einen Zeitraum von ungefähr 10-12 Stunden vornehmen, in dem man so aktiv ist, weil nachts wird ja nicht getrunken, in aller Regel zumindest nicht. Da sollten empfindliche Menschen abends auch ein bißchen aufpassen, wenn man den Nachtschlaf braucht. Es ist nicht empfehlenswert, die 1,5 Liter abends zu trinken. Das Aufwachen nachts wäre sonst so gut wie das ‘Amen’ in der Kirche. Man hätte wirklich eine gestörte Nachtruhe. Erst einmal: Was sollte man nach Möglichkeit trinken? Gift ist für den Körper und Säurebildner par excellence sind: alle stark gezuckerten Getränke. Vorreiter ist hierbei Cola, weil in Cola auch zusätzlich noch - wenige wissen das - Phosphorsäure enthalten ist. Ein Fläschchen Cola enthält ungefähr 1-2% Phosphorsäure. Da müssen sie mal - falls sie mir nicht glauben - einen rostigen Nagel nehmen und diesen rostigen Nagel einfach mal 1-2 Stunden in ein Gläschen Cola reinstellen. Gucken sie sich das Nägelchen hinter her mal an! Der ist dann schön fein entrostet - das taugt jetzt nichts fürs Auto - aber, das ist ein Zeichen dafür, dass da zum Beispiel Säuren transportiert werden. Was trinken Tiere? Die trinken keine Cola, die trinken keine Orangenbrausen oder ähnliches, sie trinken Wasser! Das heißt eigentlich für uns: Auch für uns Menschen ist Wasser der ideale Durstlöscher, es schmeckt nur heutzutage vielen nicht mehr! Das ist doch das große Problem!! Man kann sich aber dran gewöhnen. Am besten ist, gerade als junge Eltern, schon mal das Kind daran zu gewöhnen, dass nicht die Limonade gut schmeckt, sondern dass das Mineralwasser zum Beispiel gut schmeckt. Wenn sie Wasser trinken, dann würde ich ihnen Mineralwässer empfehlen und wenn es geht, vielleicht sogar Mineralwässer mit basischem Inhalt. Das bedeutet mit viel Natriumhydrogencarbonat - Natriumbicarbonat, das ist auch der Hauptbestandteil des Bullrich-Salzes und im Übrigen ist dieses Natriumhydrogencarbonat auch ein ganz natürlicher Bestandteil des menschlichen Körpers. Das ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Puffersystems (s.o.). Wenn wir das in normalen Mengen zu uns nehmen, kann da nichts passieren.”

Oli: “Den Apotheker kann ich natürlich fragen, wenn ich nicht weiter weiß. Wen kann ich noch befragen?”

Lutz Korbach: “Frage Deinen Arzt oder Heilpraktiker. Was ich noch empfehlen kann, wenn man schon in die Apotheke geht, ist die sogenannte Schüßlersche Biochemie. Man kann Mineralien zu sich nehmen, in ganz geringen Mengen, aber so ausreichend, dass es vom Körper gut aufgenommen werden kann. Wenn man den Körper durchspülen will mit dem vielen Wasser, mit dem vielen guten Mineralwasser oder leichtem Früchtetee, kann man die Schüßlerschen Mineralsalze gut dazu nehmen. Dazu eignen sich zum Beispiel alle Mineralsalze, in denen Natrium enthalten ist. Da frage man einfach mal seinen Apotheker, die Salze sind numeriert. Zusätzlich, um die Funktion der Nieren noch zu unterstützen, empfehle ich den Hörern das Schüßlersche Ergänzungssalz Nummer 21, das ist Zinkum Chloratum und enthält in ganz geringer Menge Zinkchlorid. Zink ist ein wichtiges Metall und ein wichtiges chemisches Element - jetzt kommt ein Fremdwort - Zink regt die Bildung der Carboanhydrase an, dadurch können die Nieren sehr gut arbeiten.”

Oli: “Jetzt haben wir über das Trinken gesprochen, über Bullrich-Salz, 2 Liter soll ich nun über den Tag verteilt trinken, was zählt eigentlich als Getränk alles dazu? Nur Wasser oder kann ich den Bedarf auch mit Kaffee decken? Ich bin ja starker Kaffeetrinker! Darf ich also Kaffee mitrechnen?”

Lutz Korbach: “Also Kaffee, Tee, insbesondere schwarzer Tee zählen nicht zu dem täglichen Flüssigkeitsbedarf. Kaffee ist problematisch zum Beispiel für Menschen, die unter Sodbrennen leiden. Betroffene kennen das: Wenn sie ihren Kaffee trinken, dann dauert es nicht lange und die Magensäure steigt die Speiseröhre hoch. Kaffee ist auch ein säurereizender Stoff. Durch das Rösten der Kaffeebohne entstehen Röstsäuren. Kaffee ist also nicht ideal. Ich will den Hörern natürlich nicht das Kaffeetrinken verbieten, das gehört zum Leben dazu. Nehmen sie einfach, liebe Hörer, diese 1-2 Liter - besser noch 3 Liter bei gesunden Menschen - Wasser als Grundlage. Wie bekommt man das am besten hin? Einfach 200ml - das ist ein normales Trinkglas - pro Stunde stilles, gutes Mineralwasser zu sich nehmen und das über eine Dauer von 10 Stunden, das kann man sich ausrechnen, dann kommt man gut auf diese 2 Liter, die man ja mindestens trinken soll.”

Oli: “Mit den Gläsern, das ist sicher ein guter Tipp, dann kann man das schön über den Tag verteilen, das ist dann vielleicht auch am besten für die Nieren. Was kann ich denn - außer auf meine Ernährung zu achten - jetzt im Frühjahr noch tun?”

Lutz Korbach: “Ich hatte ja anfangs erwähnt, dass die Leber auch eine wichtige Rolle spielt. Die Leber kann man gut unterstützen, in dem man Dinge zu sich nimmt, pflanzliche Medikamente zum Beispiel. Da ist hinlänglich bekannt die Artischocke, da gibt es sehr gute Präparate, entsprechende Tees zum Beispiel, die man sich zubereiten kann. Das unterstützt die Bildung von Galle, das heißt, der Stoff, der aus der Leber herauskommt und dann auch für die Verdauung zuständig ist. Dieser Stoff führt aber auch gleichzeitig Gifte ab. Das ist eine gute Sache. Ernährung ist insofern wichtig, dass man die Menge der Energie, die man zu sich nimmt, einfach reduziert. Das drastischste dabei wäre zum Beispiel, wenn man das jetzt nahende Osterfest bzw. die Fastenzeit nutzt, um rechtzeitig eine kurzfristige Fastenkur zu machen. Das sollte möglichst in einem Rahmen passieren, in dem man auch bereit ist dafür, also nicht in einer Zeit, in der man in der normalen Arbeit steckt. Wenn man zum Beispiel 5 Tage fastet, was ein gesunder, erwachsener Mensch gut machen kann, dann sollte man das während der Urlaubszeit tun. Fasten bedeutet, wenig ernähren, das sprechen sie dann am besten auch mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab. Dort erhalten sie gute Tipps, wie man diese Fastenkur am besten durchführt. Leute, die gefastet haben, sprechen davon, dass sie sich leichter fühlen, körperlich und aber auch geistig und das vor allem das Essen auch wieder schmeckt. Das bedeutet, der Apfel schmeckt wieder nach Apfel und die übersalzene Pizza in der Pizzeria schmeckt plötzlich nicht mehr, weil wir es zum Beispiel verlernt haben, Salz zu schmecken. Wichtig ist dabei dann auch eine salzarme Ernährung.”

Oli: “Das sind auch noch einmal viele gute Tipps gewesen, aber, wie sieht es jetzt aus mit Sport und Sauna? Kann ich die eben erwähnten Maßnahmen damit unterstützen?”

Lutz Korbach: “Bewegung ist wichtig! Bewegung ist insofern wichtig, weil Energie verbrannt wird. Bewegung ist insofern wichtig, weil die Durchblutung des Körpers wieder gesteigert wird. Bewegung ist insofern wichtig, weil die Atmung forciert wird, wir atmen tiefer ein. Am besten ist natürlich immer die Sportart, die uns Spaß macht. Vielen Menschen machen Mannschaftssportarten Spaß und manchen Menschen machen Einzelsportarten Spaß. Jetzt möchte ich aber die Zuhörer nicht verschrecken: Der einfachste Tipp ist mäßige Bewegung. Wen habe ich da vor Augen? Ich habe zum Beispiel den Postzusteller vor Augen! Das heißt, das ist ein Mensch, der geht morgens zur Arbeit, belädt sein Gepäck mit Post und fährt dann ca. 5 Stunden gemäßigt Fahrrad, steigt ab, läuft durch die Gärten und so weiter. Das macht er 5 Tage die Woche, fast ein ganzes Jahr lang. Eine gute Grundlage ist als Sport, ich sage jetzt extra nicht ‘Laufen’, sondern: Gehen sie! Gehen sie pro Woche 30-40 Kilometer. Das klingt erst mal viel, aber prinzipiell ist es so, jeden zweiten Tag ein ausgedehnter Spaziergang von einer Stunde bis eineinhalb Stunden und dann kommen sie auf diese Kilometerzahl. Das ist vielleicht sogar nach Feierabend drin. Sie werden bemerken, wenn sie nach der Arbeit müde nach Hause kommen, kann das den Körper regenerieren. Ansonsten kann ich ihnen Sportschulen und Sportvereine ans Herz legen, aber als Grundlage: Gehen sie zu Fuß, lassen sie das Auto stehen, die Benzinpreise steigen eh in astronomische Höhen, nehmen sie ihr Fahrrad und bewegen sie sich so viel wie möglich. Das ist vielleicht auch ein Tipp: Gehen sie in den Sportladen, holen sie sich einen Schrittzähler, die gibt es für wenige Euro und dann sagen sie sich einfach, OK, heute möchte ich mindestens 2.000 Schritte machen, vielleicht sogar zusätzlich zu dem, was man vorher gemacht hat. Das ist eine gute Grundlage und sie werden merken, wenn sie das durchhalten, dann nehmen sie auch ab!”

Oli: “Wei sieht es aus mit Sauna?”

Lutz Korbach: “Sauna ist auch natürlich sehr gut. Die Haut dient auch als Ausscheidungsorgan. Über den Schweiß werden auch Giftstoffe ausgeschieden und wenn man beim Sport jetzt nicht so der Held ist, dann kann man in die Sauna gehen. Wenn sie allerdings gesundheitlich vorbelastet sind, zum Beispiel Menschen, die Bluthochdruck haben oder schwangere Frauen - wobei das keine ‘gesundheitliche Vorbelastung’ ist - dann sollten sie das vorher mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen und vielleicht einen kleinen Gesundheitscheck machen lassen. Ansonsten ist Sauna sehr gut. Wenn sie saunieren, sollten sie es aber nicht übertreiben. Es gibt ja ‘Hardcore-Saunisten’!! Man sollte aber maximal 3 Saunagänge machen a 10-15 Minuten, je nach dem, wie heiß diese Sauna ist. In einer Sauna, die nur 40 Grad Temperatur hat, kann man es sicher länger aushalten, da kann man vielleicht auch mal 20 Minuten drin bleiben. In den 110-Grad-Erdsaunen aber vielleicht nicht länger als 10 Minuten, weil, eine Sauna ist keine Folterkammer, sondern, es soll dazu führen, dass sie sich erholen. Spätestens, wenn ihnen in der Sauna schwindelig wird, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper schon so viel Flüssigkeit ausgeschieden hat, dass dringend auch wieder Flüssigkeit zugeführt werden soll. Da sollten sie auf jeden Fall dran denken, wenn sie saunieren gehen, nicht so sehr den Schwerpunkt auf das Abschrecken legen nach der Sauna - sie sind ja kein gekochtes Ei, das abgeschreckt werden muss - sondern das geht auch gut, wenn sie sich langsam abkühlen. Geübte Saunagänger springen natürlich gerne ins eiskalte Wasser, aber, was dann ganz wichtig ist, ist die Erholung danach, nach dem Saunagang. Sie sollten mindestens eine halbe Stunde ruhen und vorher Flüssigkeit zu sich nehmen, weil, man schwitzt ja doch unheimlich aus!”

Oli: “Das war Lutz Korbach, vielen Dank für das Gespräch, er ist Heilpraktiker in Oldenburg.”

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

 

 

 

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  • Ein steifer Grog - Ideal für kalte WinterabendeEin schönes Glas Grog!!

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, braucht man etwas, das von innen wärmt. Einen heißen Rumgrog zum Beispiel. Die wichtigste Regel für einen anständigen Grog verrät uns Jessika Brendel vom Kochmagazin LECKER:

Jessika Brendel: “Beim Rumgrog gilt: Rum muss, Zucker darf, Wasser kann! Man gießt kochendes Wasser in ein Glas, vorher muss man da noch vielleicht einen Löffel reinstecken, damit das Glas nicht springt. Und dann, wenn das Wasser drin ist, kommt der Rum drauf, weil, wenn man es vorher machen würde, würde das Aroma verfliegen. Und dann kommt noch Zucker rein."

Oli: “Das klingt gut. Aber für so einen Rumgrog braucht man eine deftige Grundlage, oder?”

Jessika Brendel: “Ja, dafür braucht man eine gute Grundlage. Also wir Nordlichter schwören da ja auf Grünkohl mit Kasseler und Kochwurst, ganz köstlich, oder was aber auch eine sehr gute Grundlage ist, ist eine Erbsensuppe mit Würstchen, ist auch lecker.”

Oli: “Nach so viel deftiger Kost ist dann aber ein Verdauungshelfer nötig. Was kann man da trinken?”

Jessika Brendel: “Dann trinke ich einen Schnaps. Oder, was ich eigentlich noch fast besser finde, ist ein Fenchel-Anis-Kümmel-Tee, der wirkt eigentlich immer.”

Oli: “...und ist vollkommen gesund. Viele Rezept, die uns in der kalten Jahreszeit erwärmen, gibt es im Kochmagazin LECKER zum Nachlesen. Wer es lieber süß mag, erfährt dort auch, wie man zünftige Germknödel zubereitet.”

Hilfreiche Links zu diesem Thema:

 

 

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Bonus-Rezept für unsere Hörer:

  • Gnocchi-Geröstl für 4 PersonenGnocchi

Zutaten: 2 EL Butter/Margarine, 2 Beutel (a 400g) Gnocchi (Kühlregal), Salz, Pfeffer, Muskat, 100g Appenzeller-Käse (Stück), 1/2 Bund Schnittlauch, 75-100g Südtiroler Speck in hauchdünnen Scheiben

  1. Fett in einer großen, ofenfesten Pfanne erhitzen. Gnocchi darin unter Wenden ca. 5 Minuten goldbraun braten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  2. Käse grob reiben und darüber streuen und unter dem heißen Backofen-Grill oder im vorgeheizten Ofen (E-Herd 225 Grad C/Umluft 200 Grad C/Gas Stufe 4) ca. 5 Minuten überbacken.
  3. Schnittlauch waschen, in lange Röllchen schneiden und über die Gnocchi streuen Südtiroler Speck darauf anrichten

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten, Portion kostet ca. 1,50 EUR, Portion = ca. 530 kcal, Eiweiß = 14g, Fett = 24g, Kohlenhydrate = 61g

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Musik in der Sendung

Fifth Dimension - Up Up And Away

 

Henry Mancini - The Pink Panther

 

Mick Jagger - Visions Of Paradise

 

Lani Hall - Never Say Never Again

 

Dame Shirley Bassey - History Repeating

 

Dionne Warwick - Heartbreaker

 

 

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