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Ex-Werder-Bremen-Spieler Marco Bode war anlässlich des EWE Fußball-Wintercups in Oldenburg zu Gast. In 379 Spielen für die Grün-Weißen erzielte Marco Bode insgesamt 101 Tore und ist damit der treffsicherste Werderaner aller Zeiten. Er wurde mit Bremen 3x Pokalsieger und 1x Deutscher Meister sowie Europameister 1996. Mit der Nationalmannschaft wurde er immerhin Vizeweltmeister 2002. Beim EWE-Wintercup am 2. März drückte er den teilnehmenden E-Jugend-Mannschaften die Daumen und gab fleißig Autogramme. Ich traf den sympathischen und bodenständigen Ausnahme-Sportler.
Oli: Marco Bode, es muss ungefähr vier oder fünf Jahre her sein, als sie bei Werder Bremen aufhörten.
Marco Bode: Im Jahre 2002 habe ich aufgehört. Also schon vor mehr als fünf Jahren!
Oli: Was machen sie jetzt?
Marco Bode: Verschiedenes! Ich arbeite insbesondere in Hamburg in einer Sport-Marketing-Agentur, bin dort auch Gesellschafter. Ich mache darüber hinaus aber auch Projekte im Kinderfernsehen, zum Beispiel ‚Toggle United, eine Fußballshow für Kinder oder im letzten Jahr auch ‚Abenteuer Action für das ZDF bzw. KiKa. Und daneben bin ich noch bei Premiere gelegentlich als Experte unterwegs. Es sind also verschiedene Projekte!
Oli: Das heißt sie sind stark im Medienbereich aktiv. Das macht ihnen also Spaß?
Marco Bode: Ja, irgendwo zwischen Medien, Sport, Fußball und Kindern!
Oli: Wir sind hier bei einem Hallenfußballturnier. Viele Profifußballer mögen Hallenturniere nicht so gerne, wegen der erhöhten Verletzungsgefahr.
Marco Bode: Als Kind habe ich Hallenturniere geliebt, das hat immer irre viel Spaß gemacht. Als Profi weniger, das gebe ich auch ehrlich zu. Wenn man groß ist und dann dieser Kunstrasen – da ist die Verletzungsgefahr nach meiner Ansicht schon etwas höher als draußen! Da sind einfach die 1,60m-Icke-Häßler-Typen deutlich im Vorteil!
Oli: Wenn sie sich jetzt hier die Kinder anschauen, die mit voller Begeisterung Fußball spielen, kann man da schon Talente erkennen?
Marco Bode: Na ja, um ehrlich zu sein, habe ich hier bisher hauptsächlich Autogramme gegeben und habe wenig Spiele gesehen, ich kann das noch nicht beurteilen!
Oli: Aber kann man grundsätzlich in dem Alter schon Talente erkennen?
Marco Bode: Ich denke schon, man kann natürlich Talent sehen. Es ist nur schwer zu beurteilen, ob das Talent ausreicht und ob sich das auch nach der Pubertät weiter entwickelt, ob eben die physischen, die gesundheitlichen Dinge dazu kommen. Ob jemand da ganz weit kommt, das ist schwer zu sehen in dem Alter! Aber man sieht natürlich schon, wer talentiert ist und wer nicht!
Oli: Was können Eltern denn machen, wenn sie merken, sie haben ein talentiertes Kind? Wie kann man das optimal fördern?
Marco Bode: Einfach Fußball spielen lassen. Wie bei anderen Dingen auch! Man kann versuchen, einen Verein zu finden mit einer ordentlichen Ausbildung, wo ich gute Trainer vorfinde, wo ich vielleicht aber auch ein gutes Team habe, die alle zusammen halten, die Hilfestellung geben, die sportlich unterstützen – aber ohne zuviel Druck auszuüben! Dann kommt es entweder, dann funktioniert es oder eben auch nicht! Aber der Spaß sollte gerade in dem Alter im Vordergrund stehen und auch die Ausbildung der Technik und der Motorik und weniger Kraft und Ausdauer!
Oli: Marco Bode – vielen Dank für das Gespräch!
Das war das Interview mit Marco Bode – Wir bleiben beim Fußball und bei Werder Bremen – gleich gehts weiter mit Aaron Hunt!
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Die Hand Gottes gehört zur Fußball-Legende Maradona – Aaron Hunt gehört zu Werder Bremen!! Auch er war beim EWE Fußball-Wintercup dabei und überreichte den Preis an die siegreiche E-Jugend -Mannschaft. Aaron Hunt zählt zu den jüngsten Spielern im Werder-Kader und ist seit drei Jahren Profi – in dieser Zeit in der Bundesliga erlebte er eine ordentliche Berg- und Talfahrt. Als U23-Jungspund kam er 2004 zum ersten Mal in der 1. Mannschaft zum Einsatz. Mit 18 Jahren und 161 wurde er in seinem zweiten Bundesligaspiel Werders jüngster Torschütze aller Zeiten, es folgten regelmäßige Einsätze in der Saisonrückrunde. Dann das Tal: die Saison 2004/05 verpasste Hunt wegen einer Knieverletzung zu weiten Teilen. Er musste sich wieder rankämpfen. Das schaffte er, die Saison 2006/07 wurde seine beste für Grün-Weiß: viele Einsätze, ein super Startelf-Debüt in der Champions-League gegen Barcelona, neun Saisontore, Anklopfen bei der A-Nationalmannschaft. Als Freundin Jennifer im Januar einen gesunden Sohn zur Welt brachte war Aaron erst recht „Hunt im Glück. So soll es weitergehen. Das Stürmertalent, das auch im linken, offensiven Mittelfeld spielen kann, ist eine feste Größe in Werders Zukunftsplanungen und bestimmt auch in denen des DFB. Oeins-Sportreporter Manfred Scholz sprach für OLis Abendshow mit dem 22jährigen Werder-Bremen-Spieler.
Seite noch im Aufbau, Interview folgt noch!!
Manfred Scholz im Gespräch mit Aaron Hunt.
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In der Hansestadt Bremen freut man sich auf eine neue Großproduktion: Am 30. Januar 2009 findet die Europapremiere des Drama-Musicals „Marie Antoinette statt. Die Musik wurde von Sylvester Levay komponiert, geschrieben wurde es von Michael Kunze. Kunze ist der erfolgreichste deutschsprachige Bühnenautor der Gegenwart im In- und Ausland. Bereits Mitte der 60er Jahre trat der in Prag Geborene als Schlager-Texter in Erscheinung. Schnell machte er sich einen Namen und schreibt für die ganz großen Stars. Zum Beispiel „Griechischer Wein, „Ein eherenwertes Haus, „Der Teufel hat den Schnaps gemacht für Udo Jürgens, „Die kleine Kneipe für Peter Alexander oder aber Songs wie „Ein Bett im Kornfeld, „Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein, „Nacht voll Schatten und „Stimmen im Wind stammen aus der Feder von Michael Kunze. Für Gitte Haenning schrieb er alleine rund 50 Texte. Mit „Fly Robin Fly erreichte er Platz 1 der „US-Billboard-Charts. Auf dem Höhepunkt des Erfolges zog er sich jedoch aus der Pop- und Schlagermusik zurück und schrieb Bücher. Sein Werk „Straße ins Feuer wurde weltweit ein Bestseller, die „New York Times widmete ihm 4 Seiten. Seit den 80er Jahren entdeckte er die Welt der Musicals. Zunächst übersetzte er alle großen Andrew-Lloyd-Webber-Hits, wie „Evita, „Cats, „Phantom der Oper, „Sunset Boulevard und viele mehr. Ebenfalls aus seiner Feder stammen die deutschen Versionen von „A Chorus Line, „Der kleine Horrorladen, „Kuss der Spinnenfrau, „Der Glöckner von Notre Dame, „Der König der Löwen, „Mamma Mia! und „Aida von Elton John. Angespornt durch den großen Erfolg schreibt Michael Kunze seit den 1990er Jahren eigene Musicals. Mit seinem Freund Sylvester Levay produzierte er „Hexen Hexen und 1992 sein Meisterwerk „Elisabeth, das über vier Jahre en suite im „Theater an der Wien gespielt wurde. Auch „Mozart! – Das Musical, „Rebecca und „Tanz der Vampire wurden Erfolge. 2005 erhielt Michael Kunze den „Echo für sein Lebenswerk, 2006 feierte das neueste Werk „Marie Antoinette in Japan seine umjubelte Weltpremiere. In Bremen hat nun der Kartenvorverkauf für „Marie Antoinette begonnen. Anlässlich das Verkaufsstarts traf ich Michael Kunze im „Musicaltheater Bremen.
Oli: „Michael Kunze, sie haben ja auch viele Schlagertexte geschrieben. Texte, die die ganze Bevölkerung kennt, ganz Deutschland kennt – zum Beispiel „Griechischer Wein und viele andere – ist die Herangehensweise an einen Schlagertext – ohne das abwertend zu meinen – eigentlich die gleiche wie bei einem Musical?
Michael Kunze: „Also, erst mal muss man natürlich Liedertexte schreiben auch für ein Musical! Allerdings hat ein Lied in einem Musical eine dramatische Funktion. Deswegen ist es nicht ganz vergleichbar. Aber das Handwerk, nämlich für jemanden so zu schreiben, dass es singbar ist, das ist das selbe. Insofern war das eine gute Vorübung für mich!
Oli: „Ich möchte noch mal kurz auf den Schlager eingehen. Was ist das für ein Gefühl, wenn eine ganze Nation die Texte kennt?
Michael Kunze: „Ja, es macht mich schon froh, wenn es gelungen ist, Lieder zu schreiben, die alle kennen, die sicher auch im Leben von vielen Menschen eine Erinnerung wach rufen, die für sie wichtig ist. Das bedeutet ja auch nur, dass ich meinen Beruf einigermaßen gut ausgeübt habe. Es ist jetzt nicht so, dass ich sage, das ist etwas ganz Fantastisches, was ich gemacht haben, sondern es ist einfach ordentlich gemacht, es hat entsprechend funktioniert!
Oli: „Kommen wir zum Musical! Wie sind sie überhaupt zu diesem Projekt gekommen, wie kam es zu dieser Idee?
Michael Kunze: „Man muss dazu sagen, dass ‚Elisabeth – das Musical, dass ich zuerst geschrieben habe – dass das in Japan das erfolgreichste Musical in der Nachkriegszeit ist. Seit fünfzig Jahren gibt es kein erfolgreicheres Musical in Japan. Die Produktionsfirma, die jedes Jahr ‚Elisabeth und andere Musicals von mir, wie ‚Tanz der Vampire oder ‚Mozart in Japan macht, die hatte die Idee aus diesem Buch ‚Marie Antoinette – das ist ein japanisches Buch – ein Musical zu machen. Und da das ein europäischer Stoff ist, haben sie uns als Erfolgsautoren gefragt, ob wir das für sie, für die japanische Produktion machen würden. Und das war die Vorgeschichte!
Oli: „Wie gehen sie dann vor, was entsteht zuerst, Text oder Musik?
Michael Kunze: „Das ist so ähnlich, als wenn man einen Schreiner fragt, was entsteht zuerst bei einem Tisch, der Deckel oder die Beine? Zuerst entsteht weder das eine, noch das andere! Zuerst entsteht die Vision eines Tisches! Und so ist es die Vision dieses Stückes. Das heißt, die Konstruktion dieses Stückes, wie es aufgebaut ist, die ganze Architektur des Stückes, die Struktur, das entsteht zuerst, und das mache ich ganz alleine! Dann spreche ich mit dem Komponisten und sage ihm, welche Art Musik ich brauche, und dann fange ich an, die Liedertexte auszuarbeiten. Das ist aber dann eine zweite Stufe, die dann gar nicht mehr so anstrengend ist. Das wichtigste ist das Stück zu strukturieren und das entsteht erst einmal im Kopf!
Oli: „Eine Frage habe ich noch: Jetzt kommen sie nach Bremen. Bremen ist nicht gerade das einfachste Pflaster, was Musicals angeht, sie hätten es sich einfacher machen können! In einer Stadt wie Hamburg mit wesentlich mehr Touristen als Bremen oder Berlin – das wäre einfacher gewesen. Warum gehen sie den schweren Weg nach Bremen?
Michael Kunze: „Weil ich der Meinung bin, dass ein anspruchsvolles Musical, dass auch zusammen arbeitet mit Leuten, die einen großen Namen gemacht haben auch in anderen Bereichen, wie Oper, dramatisches Theater, dass das nicht alleine von einem privaten Investor ins Leben gerufen werden kann und das Bremer Theater mit seiner neuen Konstellation ist eben bereit, ein Teilrisiko zu tragen als subventionierte Bühne. Die politische Leitung dieses Bundeslandes Bremen ist dazu bereit auch für eine breite Bevölkerung einen Beitrag zu leisten, dass auch anspruchsvolle Musicals entstehen, und ich muss sagen, das ist im deutschsprachigen Raum – außer in Wien – der einzige Ort, wo das stattfinden kann. Und sicher werden wir – wenn wir in Bremen erfolgreich waren – auch nach Wien gehen!
Oli: „Ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche ihnen viel Erfolg!
Michael Kunze: „Vielen Dank!
Der Vorverkauf für „Marie Antoinette hat bereits begonnen, Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen. Deutschlandpremiere ist am 30. Januar 2009 in Bremen.
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Am 7. März trat Tim Fischer in der Kulturetage Oldenburg mit dem Georg-Kreisler-Musical Adam Schaf hat Angst auf. Er spielt den alten Schauspieler Adam Schaf, der in der Theatergarderobe auf seinen Auftritt wartet und dabei sein Leben Revue passieren lässt. Tim Fischer tritt in diesen Lebenslauf ein und durchläuft mit enormer Wandlungsfähigkeit und in rasanten Stimmungs- und Rhythmuswechseln die Stationen dieses Daseins, mit allen seinen Höhen und Tiefen: die großen Erfolge und Illusionen, die unerfüllten Träume und nicht gelebten Lieben, komische Situationen und die vielen verlogenen Rollen, die Adam Schaf nicht nur auf der Bühne gespielt hat. Für die Co-Produktion von Tim Fischer und dem Hamburger Schmidt-Theater hat Georg Kreisler das Musical nicht nur neu bearbeitet, sondern er führte auch selbst Regie. In der letzten Ausgabe von OLis Abendshow haben wir bereits darüber berichtet, nun verlosen wir die CD Adam Schaf hat Angst für alle, die keine Karten mehr bekommen haben oder sich dieses Theater-Ereignis einfach noch mal nach Hause holen wollen!
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Bei den Fun-Facts handelt es sich um eine neue 18teilige Serie auf Oeins. Sie werden gesprochen und recherchiert vom neuen Oeins-USA-Korrespondenten Marc Voss. Ann-Kathrin Büüsker arbeitete als weibliche Stimme mit. Produziert wurde die Serie von Oliver Rosenthal in den Hörfunkstudios von Oeins. Ab sofort gibts in jeder Ausgabe von OLis Abendshow eine neue Folge! Viel Spaß dabei! :)
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Frank Dullweber produzierte die Serie Flachwitz der Woche für das Radioprogramm von Oldenburg eins. Erleben Sie die brüllend-komischen Witze ab sofort auch in OLis Abendshow! Die Pointe kommt wie aus der Pistole geschossen, schnell und schmerzlos - dafür nachhaltig und so richtig zum Ablachen! Diese Scherze sind so flach, die müssen Sie einfach gehört haben! In der dritten Folge geht es um Katzen! Wo die so zu Hause sind ... Aber hören Sie doch selbst!
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Musik in der Sendung
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Hairspray - Soundtrack
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Beyonce - Listen
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Lenny Kravitz - I Belong To You
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Sade - Smooth Operator
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John Lennon - Woman
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Kylie Minogue - I Believe In You
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Billy Joel - Leningrad
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Pia Douwes - Mijn Leven Is Van Mij (Muiscal Elisabeth)
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