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Sendung vom 2. Mai 2007 / 18:05 Uhr

ausgestrahlt auf oeins

Hier können Sie die Themen der Sendung nachlesen und welche MusiktitelKlicken Sie hier, um die Beiträge jetzt zu hören!! gespielt wurden.

Klicken Sie rechts auf den blauen Lautsprecher, um die Beiträge der Show jetzt zu hören.

Die Themen:

Benefiz-Konzert “Rock for Kids”
Capoeira - Ein neuer Tanz erobert Oldenburg
Flash-Mob - Der Julius-Mosen-Platz stand Kopf
Autogenes Training - Interessante Kurse für Jedermann

Am vorletzten Samstag fand in Oldenburg das „Rock for Kids“-Konzert statt. Bei einem Eintrittspreis von nur fünf Euro konnte man die Amateurbands „schlicht und ergreifend“, „Gamma GT“ und „Tinitus“ genießen. Das Konzert fand im „Studio B“ in der Ems-Straße statt. „Gamma GT“ und „schlicht und ergreifend“ spielen Rockmusik und Tinitus sogenannten Funrock. Mitarbeiter und ehemalige Kollegen der Justizvollzugsanstalt Oldenburg haben diese drei Gruppen gegründet. In ihrer Freizeit üben und proben die Band-Mitglieder unter anderem auch in der Kapelle des Gefängnisses an der Cloppenburger Straße. Hauptsächlich bestehen die Bands aus Krankenpflegern. Mit ihrer Musik wollen sie auch Gewaltpräventionsarbeit leisten. Bei ihren Auftritten möchten sie jedoch kein Geld verdienen und lassen die Erlöse einem guten Zweck zu Gute kommen. Der Organisator Nils Raue:

Nils Raue: „Wir sind absolut unbekannte Bands und da haben wir uns gedacht, wir können das Gute mit dem Nützlichen verbinden. Wir wollten viele Leute vor der Bühne haben und haben gesagt, dann tun wir was Gutes und versuchen das Ganze einfach auf Benefiz, auf Spendenaktion zu machen und ich denke, die Sache läuft auch wirklich gut!“

Das Konzert am letzten Wochenende stand unter dem Motto „Wer nicht hilft, dem ist es egal!“ statt. Die Einnahmen, die durch Eintritt, Getränkeumsatz und Spenden eingenommen wurden, gingen an die Beratungsstelle „Benjamin“ des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg. Dr. Michael Gran ist der Leiter des Kinderschutz-Zentrums.

'Rock for Kids'!!Dr. Michael Gran: „Also, wir waren total begeistert, dass der Nils Raue, der Organisator, auf uns zugekommen ist und gesagt hat: ‚Hier, wir sind drei Bands, wir würden ganz gerne für euch eine Aktion machen, ein Konzert machen und, das ist eine ganz tolle Sache! Wir wissen jetzt nicht, was da an Spenden usw. für uns rumkommt, aber das ist für mich auch nicht der Hauptgesichtspunkt, der Hauptgesichtspunkt ist für mich, einmal, dass wir in der Öffentlichkeit auch noch ein bisschen mehr wahrgenommen werden, ein bisschen bekannter geworden sind und man merkt daran auch, dass das öffentliche Interesse auch in die Richtung im Moment geht, also, dass Leute überhaupt auf die Idee kommen und sagen, wir machen eine Aktion für euch. Das ist eine Super-Sache!“

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der „Vertrauensstelle Benjamin“ bieten zeitnahe, kostenlose und vertrauliche Beratung und weitere Hilfen bei Misshandlung, Vernachlässigung, sexueller und häuslicher Gewalt für Mädchen, Jungen, weibliche und männliche Jugendliche, Eltern, Lehrer und Lehrerinnen und weitere Rat Suchende an. Im Fokus der niedrigschwelligen und ressourcenorientierten Arbeit steht immer der Schutz der Kinder. Die Beratungsstelle hat ihren Sitz in der Friederikenstraße in Oldenburg und ist immer auf Spenden angewiesen.

 

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

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Let’s Dance! In Oldenburg ist das Brasilien-Fieber ausgebrochen, zumindest Sport-technisch. Capoeira heißt der Kampftanz, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Die Wurzeln gehen vermutlich auf den sogenannten N’Golo zurück, das ist ein afrikanischer Zebra-Tanz. Forscher gehen davon aus, dass N’Golo während der Kolonialzeit von Afrika nach Brasilien gelangte. Sklaven praktizierten diesen Tanz und entwickelten ihn weiter. Die afrikanischen Wurzeln verschmolzen im Laufe der Zeit zusätzlich mit Einflüssen aus anderen Kampfsportarten, wie zum Beispiel Ringen, Jui-Jitsu oder aber auch Wushu.

Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenden geprägt, dem Kampf, der Musik und der “Roda”, als gesellschaftlichem Rahmen, in dem der Kampf stattfindet.

Gerrit Kannwischer ist ein Student aus Oldenburg und hat vor einiger Zeit Capoeira für sich entdeckt.

Capoeira_2Gerrit Kannwischer: ”Beim Training ist es so, wir fangen mit dem Training an und am Ende vom Training findet immer die sogenannte Roda statt. Roda heißt nichts anderes, als Kreis. Das heißt, alle, die am Training teilnehmen, stellen sich in einem Kreis auf, der ungefähr so groß ist, wie in der Turnhalle immer dieser Mittelkreis und an einer Seite stehen die Leute, die Musik machen mit dem Berimbau und den typischen Instrumenten dazu, eins davon ist das Berimbau. Und dann wird in einem ganz bestimmten Rhythmus gespielt. Natürlich auch immer die entsprechenden Lieder dazu und alle, die im Kreis stehen klatschen dann rhythmisch und wer will, geht in die Mitte, zu zweit immer und dann wird im Rhythmus dazu gegeneinander getanzt. Das heißt, es ist ein spielerisches Gegeneinander und zwar mit Drehbewegungen, Tritten und so weiter und so fort! Dann geht’s halt darum, möglichst effektiv den anderen auch zu ‚lesen’, wie er handelt, ausweicht, angreift und dementsprechend sich darauf einzustellen.”

Ein sehr wichtiger Aspekt ist der Rhythmus, der mit den traditionellen Instrumenten erzeugt wird. Der Rhythmus bestimmt die Art des Capoeira-Spiels.

Gesungen wird immer auf portugiesisch. Aber wie kommt man überhaupt darauf, Capoeira zu lernen und zu trainieren?

Gerrit Kannwischer: ”Eigentlich bin ich da ganz einfach zu gekommen. Ein Kumpel von mir hat das an der Uni Oldenburg - da gibt’s einen Kurs - damit angefangen und der hat das schon ein Jahr lang im Verein gemacht danach und dann bin ich auch dazu gestoßen, hab es mir mal angeguckt und dann lief es ganz gut! Das hat mich interessiert und so bin ich dabei geblieben!”

Inzwischen ist Capoeira weltweitCapoeira_3 verbreitet. Es gibt verschiedene Schulen, die sich stark in Trainingsmethoden, Schwerpunkt und Stil unterscheiden. Eine weitere Entwicklung ist das Austragen von Wettkämpfen, wie in anderen Kampfkünsten. Im Gegensatz zu denen zählt dabei aber nicht das Werten von Treffern oder Knockouts, sondern das Umsetzen des in der Roda gesprochenen Dialoges.

Ist denn Capoeira nun eher ein Kampf oder ein Tanz?

Gerrit Kannwischer: ”Ich musste leidvoll schon mal erfahren, dass es auch durchaus Kampf ist, aber, gut, das kommt darauf an, wie man es auslegt, für sich selber vielleicht auch. Also, es hat durchaus was mit Kampf zu tun. Man kann es theoretisch sogar ganz gut in der Praxis anwenden, wenn man will, da kann man ziemlich schnell Leute mit umhauen, was man vielleicht nicht unbedingt machen sollte. Aber, es hat halt immer auch diesen spielerischen Aspekt und diesen Tanzaspekt dabei, mit der Musik und diesem Rhythmus und so weiter und so fort. Und, was vielleicht besonders noch hervorzuheben ist, finde ich, wenn man es als Kampfsportart sieht, dass man immer die Möglichkeit hat, im spielerischen Sinne gegeneinander anzutreten, zu zweit immer. Das hat man ja nicht unbedingt. Ich kenne mich jetzt bei Kampfsportarten nicht so aus, aber, wenn ich zum Beispiel Judo sehe, gut, dann trainiert man Judo zu zweit vielleicht, um irgendwelche Würfe zu üben oder so, aber Capoeira ist am Ende ja kein Training mehr! Das ist dann ja wirklich freies Spiel!”

Auch in Oldenburg gibt es Möglichkeiten, Capoeira zu trainieren.

Gerrit Kannwischer: ”Es gibt in Oldenburg einmal die Uni-Veranstaltung, da bietet sich das an, wenn man Anfänger ist, sich das mal anzugucken und ansonsten gibt’s in Oldenburg nur unseren Verein Cordao-De-Ouro, das ist ein weltweiter Verein, und der ist in Israel, England, natürlich Brasilien vertreten und so weit ich weiß, sind wir die einzigen, die den in Oldenburg, in Deutschland haben.”

Trainiert wird an verschiedenen Wettkampfstätten, Dienstags in der Freilufthalle an der Uni, Mittwochs in der Waldorfschule und Donnerstags in der Kaserne in der Kranenbergstraße.

Gibt es denn auch Gürtel, wie beim Judo oder Karate?

Capoeira_4Gerrit Kannwischer: ”Beim Capoeira gibt es das natürlich auch, aber da sind es keine Gürtel, sondern Kordeln. Ich finde, das kleidet ganz gut! Die typische Capoeira-Kleidung kann man vielleicht noch sagen, ist - bei offiziellen Anlässen - bei uns im Verein komplett weiß und dann hat man halt eine Kordel um. Die kleinste Kordel - die Einstiegskordel - ist zum Beispiel grün, danach folgt dann grün-gelb, das ist aber auch von Verein zu Verein unterschiedlich, so läuft es bei uns. Andere Vereine vergeben dann noch Farben, wie gut man zum Beispiel ein Instrument spielen kann etc.”

Gerrit Kannwischer hat vor wenigen Tagen seine erste, grüne Kordel erhalten und darf sich jetzt offiziell Capoeirista nennen. Herzlichen Glückwunsch!

Capoeira ist ein Sport, der den ganzen Körper beansprucht. Dennoch ist er gut für Einsteiger geeignet, die mit Spiel, Musik, Kampf und Spaß einfach mal Stresshormone abbauen wollen.

Das war ein Beitrag über Capoeira. Wenn sie Interesse an dieser Sportart haben. wenden sie sich einfach an den Verein Cordao-de-Ouro. Auf der Homepage finden sie auch eine Telefonnummer zur Kontaktaufnahme.

Hilfreiche Links zu diesem Thema:

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Ein Flashmob mitten in Oldenburg!! Das gab’s tatsächlich vor ein paar Tagen auf dem alt ehrwürdigen Julius-Mosen-Platz.

Aber was ist überhaupt ein Flashmob? Als Flashmob bezeichnet man einen „intelligenten scheinbar spontanen Menschenauflauf“ an öffentlichen Plätzen. Die Teilnehmer kennen sich üblicherweise nicht persönlich. Flashmobs werden über das Internet, Nachrichtengruppen, eMail-Kettenbriefe oder per Handy organisiert, keines Falls über die Medien.

Die Teilnehmer treffen sich am vereinbarten Ort zur vereinbarten Zeit. Dann machen sie für eine kurze Zeit etwas völlig überraschendes und gänzlich sinn- und inhaltsloses. Kurz gesagt: Sie machen einfach Blödsinn. Gerade zu köstlich sind dann die Reaktionen der unwissenden Passanten, die die Aktion zufällig beobachten. Denn die Ahnungslosen werden von dem Treiben natürlich völlig überrascht.

Ein Flashmob dauert stets nur wenige Minuten. So schnell, wie die Menschen zusammengekommen sind, löst sich ihre Gruppe vor den Augen der verdutzten Zuschauer dann auch wieder auf.

Flashmob Oldenburg Julius-Mosen-Platz 2007Flashmobs finden überall auf der Welt statt und nun hat die Welle auch Oldenburg erreicht. Am 19. April war es dann soweit. Um Punkt 16 Uhr begannen drei Jugendliche in der Mitte des Julius-Mosen-Platzes einen Streit. Das war das Startsignal. Anschließend stürmten etwa 500 scheinbare Passanten den Platz und begannen eine wilde Kissenschlacht. Nach etwa fünf Minuten war alles vorbei und die Beteiligten gingen wieder ihrer Wege, als sei nichts geschehen.

Um einen richtigen Flashmob handele es sich hier allerdings nicht, denn vorab wurde die Presse informiert, sodass fast ganz Oldenburg Bescheid wusste und der eigentliche Überraschungseffekt ausblieb. Mehrere Kamera-Teams waren anwesend und filmten das zumindest sehr lustige Spektakel.

Die Initiatoren des Flashmobs standen für ein Interview zwar nicht zur Verfügung, aber meine Kollegin Friederike Förster war mittendrin statt nur dabei!

Friederike Förster: “Ja, es ist abgelaufen, wie es schon vorher groß im InternetFlashmob Oldenburg Julius-Mosen-Platz 2007 angekündigt war, nämlich, dass sich alle auf dem Julius-Mosen-Platz versammelten, die dran teilnehmen wollten - mit Kissen natürlich dabei. Drei Leute gingen dann in die Mitte, kamen sich entgegen, rempelten sich an und fingen plötzlich mit einer Kissenschlacht an, woraufhin dann auch die restlichen guten 500 oder noch mehr Teilnehmer sich dann mit ihren Kissen auf die Mitte und aufeinander stürzten. ”

Oli: “Es war ja das Problem, dass viel zu viele Leute da waren. Ein Flashmob soll ja auch dem nichts entstehen, der Julius Mosen Platz war aber vorher schon gerammelt voll. War es daher aus deiner Sicht eigentlich ein richtiger Flashmob?”

Friederike Förster: “Aus meiner Sicht würde ich sagen, das Thema ‚Flashmob’ ist mal voll verfehlt worden. Absolut! Alleine schon dadurch, dass es vorher so groß angekündigt war und wirklich alle Bescheid wussten - auch die Presse - da ging das ganze nun am Ziel vorbei. Auch eben, dass es so viele Leute waren, man kam sich zwischendurch etwas vor, wie in einer kissenschlagenden Sardinenbüchse. Na ja, war vielleicht jetzt nicht so, aber als Aktion war es sehr lustig!”

Oli: “Du warst ja voll mittendrin und voll mit dabei! Irgendwann flogen kleine Daunenfedern durch die Luft! Was war da genau los?”

Friederike Förster: “Ja, das war ja relativ weit oben an der Ecke der Bushaltestelle. Wir Flashmob Oldenburg Julius-Mosen-Platz 2007haben uns da schön mit Kissen geschlachtet - natürlich ganz sanft - und eine Bekannte von mir hatte ein riesengroßes Daunenkissen, das sie normal auch zum Schlafen benutzt und hat wohl ein bisschen heftiger zugehauen, als wir uns gegenseitig die Kissen um die Ohren hauen wollten und dann tat es ein lautes ‚Pufffff’ und das Kissen war plötzlich explodiert und, na ja, man kann es ja auch sehr schön auf den Bildern im Internet sehen, wie dann eine große, weiße Daunenwolke über den Julius-Mosen-Platz zieht.”

Oli: “Wie war es mit der Polizei, war die auch anwesend?”

Friederike Förster: “Die hat man schon gesehen, weil man ja auch wusste, dass die da sein werden. Die nächste Wache ist ja auch da direkt um die Ecke. Die Kollegen in grün bzw. blau hatten ja auch alle selber ein Kissen mit, um sich gegen eventuelle Angriffe wehren zu können. Aber es waren jetzt nicht so übermäßig viele da.”

Oli: “Wie lange dauerte denn die Kissenschlacht?”

Friederike Förster: “So etwa 3 ½ Minuten würde ich sagen und dann verstreute man sich auch wieder relativ schnell in alle Winde.”

Oli: “Wie wurde der Flashmob aufgelöst? Da muss es ja ein Signal gegeben haben, so nach dem Motto, jetzt ist Schluss!”

Friederike Förster: “Ja ja, das wurde mittels einer Trillerpfeife, die wohl drei oder vier, fünf Mal geblasen werden musste, weil, na ja, im ganzen Kissenschlacht-Tumult und im entsprechenden Lautstärke-Krawall das ganze nicht so zu hören war. Aber irgendwie waren ja alle schon darüber informiert, dass es nicht so endlos lange dauern sollte. Also war man gut drauf eingestellt, dass es irgendwann ein Signal gibt.”

Oli: “Bist du vorher schon durch die Innenstadt gelaufen, hast du auffällig viele Menschen mit Kissen gesehen? So ein Kissen muss ja auch transportiert werden, das ist ja nicht gerade auffällig!”

Friederike Förster: “Ja, also doch, es waren doch schon recht viele dabei, die auffällig ihrFlashmob Oldenburg Julius-Mosen-Platz 2007 Kissen durch die Gegend trugen und das dann so die fünf Minuten vorher am Julius-Mosen-Platz noch versuchten, zu verstecken!! Ich hab auch viele gesehen, die es sich irgendwie in den Rucksack gestopft haben oder so, dass man es nicht so sehen konnte. Also, na ja, ich würde sagen, halb-und-halb haben es die Leute versucht, zu verstecken und die andere Hälfte, na ja, es war ja eh bekannt!”

Oli: “War die Aktion also eher lau?”

Friederike Förster: “Nein, also so als Aktion an sich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Es hat sehr sehr viel Spaß gemacht und man hat sich ja auch mit vielen vielen Leuten getroffen, die man lange nicht gesehen hat, erstaunlicher Weise! Aber als Flashmob hat es total versagt!”

Das war meine Kollegin Friederike Förster. In Oldenburg fand im April ein sogenannter Flashmob statt, eine fast spontane Kissenschlacht auf dem Julius-Mosen-Platz und sie war mittendrin für uns dabei.

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Autogenes Training - Methoden der Entspannung und Selbstbeeinflussung - sind schon seit langer Zeit bekannt, zum Beispiel bei indischen und japanischen Meditationen. In Deutschland wird unter anderem autogenes Training angewendet. Mein Kollege Marc-Philipp Schneider unterhielt sich mit Annegret Siebrecht, welche einen Entspannungskurs anbietet.

Annegret Siebrecht: „Jaaaa, hallo erst mal an alle Hörerinnen und Hörer und hallo Marc-Philipp Schneider! Ich bin also hier heute im Studio, um Leute darauf aufmerksam zu machen und zu informieren, was eigentlich ‚autogenes Training’ ist. das bedeutet nämlich in erster Linie Entspannung zu lernen. Das ist eine gute Idee, denn heutzutage wird es immer schwieriger, ruhiger und gelassen zu bleiben. Da braucht man schon eine große Portion friesische Ruhe - und wer hat die noch? Das wurde also von einem Berliner Nervenarzt - Professor Dr. Schultz - entwickelt und es ist eine Methode der ‚Selbstruhigstellung’. Das bedeutet, durch eigene, gedankliche Beeinflussung und aller höchster Konzentration auf körperlich-seelisches Geschehen, wird der Körper in einen Zustand von tiefer Ruhe und Entspannung und Erholung gebracht. Und über das vegetative Nervensystem ist somit eine positive Beeinflussung aller Organe möglich. Das autogene Training kann man im Sitzen, im Stehen oder im Liegen anwenden.“

Marc-Philipp Schneider: „Und es wird auch bei gesundheitlichen Störungen eingesetzt, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit und Ängsten oder Kopfschmerzen. In wie weit bringt das Heilung?“

Annegret Siebrecht: „Ja, also man kann wirklich erkennen, man kann es nachweisen bei Schlafstörungen, dass die Teilnehmer eines Kurses nach kürzester Zeit schon sehr viel beruhigter einschlafen und auch durchschlafen können. Ebenso bei Bluthochdruck oder anderen Störungen lässt es sich nachweisen durch einen Arzt, dass eine positive Verbesserung dann eintritt. Für Schüler ganz wichtig oder überhaupt für alle Menschen, die sich arbeitsmäßig viel konzentrieren müssen, kann man also wirklich erkennen, nach dem man autogenes Training erlernt hat, dass sich die Konzentrationsfähigkeit wesentlich erhöht.“

Marc-Philipp Schneider: „Also eine wirkungsvolle Methode gegen psychische Belastungen, wie Stress und Ängste und Krankheiten, denen man auch mit der Psyche gut entgegenwirken kann?“

Annegret Siebrecht: „Ja, ganz genau! Das kann man eigentlich nur befürworten! Und es wird ja auch von vielen Ärzten empfohlen und es ist ja auch mittlerweile schon eine Leistung der Krankenkasse geworden, zur Prophylaxe, dass autogenes Training zur Behandlung angeboten wird!“

Der Beitrag ist noch nicht ganz vollständig, bitte etwas Geduld!!

Hilfreiche Links zu diesem Thema:

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Musik in der Sendung

Army Of Lovers - Crucified

 

Queen - We Will Rock You

 

Barbra Streisand & Barry Gibb - About The Law

 

Earth, Wind And Fire - After The Love Has Gone

 

Liza Minelli feat. Pet Shop Boys - Love Pains

 

Randy Crawford - One Day I’ll Fly Away

 

Mariah Carey - Anytime You Need A Friend

 

 

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