Suche
eMail an Redaktion
Die nächsten Sendungen
Twitter
Facebook
ICQ
Oli's Radioshow auf Oldenburg eins
Treffen Sie Ihre Wahl!!

Sendung vom 16. April 2008 / 18:05 Uhr

ausgestrahlt auf oeins

Hier können Sie die Themen der Sendung nachlesen und welche Musiktitel Klicken Sie hier, um die Beiträge zu hören!!gespielt wurden.

Klicken Sie rechts auf den blauen Lautsprecher, um die Beiträge der Show jetzt zu hören.

Die Themen:

Filmpremiere Apparatspott 3 - Dat mokt wie gistern
>>> Interview mit Falko Weerts
>>> Interview mit Dietmar Wischmeyer

AMOS - Imperator des Pop
Gewinner der Center-Parcs-Verlosung
Du kannst nicht immer 17 sein - Chris Roberts
wieder im Programm: Der lyrische Moment - Folge 2
Der Flachwitz der Woche - Folge 5

Seit 1993 beschäftigt sich Martin Hermann aus Sulingen mit Computeranimationen. Am Anfang noch mit einem Amiga 4000. Das war einer der ersten PCs, mit denen manApparatspott 3 - Dat mokt wie gistern halbwegs passabel Videos schneiden konnte. Darüber hinaus besitzt Martin Hermann ein Tonstudio. Zusammen mit Freunden entstand im Jahre 1996 folgerichtig die Idee, alles an Technik mal für ein größeres Projekt zu nutzen. Also drehte man nur so zum Spaß den Film „Apparatspott. Eine Persiflage auf die Star-Trek- und andere Science-Fiction-Filme. Der Clou des Movies: Er wurde komplett auf plattdeutsch gedreht! ...veer, dree, twee, een – gediegen klingt es, wenn „De Apparatspott sich mit feurigem Triebwerk per Countdown ins Weltall verabschiedet. Ursprünglich war nur eine Vorführung in einem Jugendzentrum geplant. Aber, es sollte ganz anders kommen: Der Film kam in der Öffentlichkeit so gut an, das Presse, Funk & Fernsehen immer hellhöriger wurden und zahlreich berichteten. Sogar Kinos zeigten das Werk der Sulinger Hobbyfilmer. Die zeit war reif für eine Fortsetzung! Man gründete die „Filmemoker GbR und produzierte in 3 ½ Jahren den noch viel erfolgreicheren zweiten Teil „Apparatspott – Gerangel in Ruum und Tied. Ende März hatte nun „Dat mokt wie gistern Premiere. Worum gehts im dritten Teil?

Apparatspott 3 - ZeitreisetunnelMartin Hermann: Es geht um eine Zeitreisegeschichte. Es wird ein Zeitreisetunnel gebaut – tief unter der Erde Sulingens – und bei einer Testvorführung verschwindet die Bürgermeisterin in der Vergangenheit! Leider kann sie nicht zurück geholt werden. Ein großes Drama! Man holt die Apparatspott-Leute. Die werden auf eine Zeitreise geschickt, um die Bürgermeisterin zu retten.

Ebenso wie Teil 1 und 2 wurde der neue Film wieder auf Platt gedreht. Wie wichtig ist das für den Erfolg der Reihe?

Martin Hermann: Das ist das A und O! Das habe ich schon beim ersten Film gesagt:Martin Hermann, Regie + Buch Wenn das nicht auf Plattdeutsch gewesen wäre, dann würde sich kein Mensch dafür interessieren! Es gibt unheimlich viele Filmemacher in Deutschland, talentierte Filmemacher, die wirklich super-klasse Filme produzieren, die aber nie eine Chance bekommen, weil kein Mensch die Filme sehen will – außer vielleicht die Independent-Film-Szene. Wir haben das große Glück, dass wir damals diese verrückte Idee hatten, das auf plattdeutsch zu machen und das öffnet natürlich Türen! Das muss man schon so sagen! Wenn es nicht auf plattdeutsch wäre, dann würden wir wahrscheinlich jetzt noch zu Hause in meinem Wohnzimmer sitzen und den Film gucken!

Nach der umjubelten Premiere in der Kreissparkasse Diepholz vor 400 geladenen Gästen inkl. Limousinen und rotem Teppich geht der Film jetzt erst mal auf Tournee. Wo wird er zu sehen sein?

Apparatspott 3Martin Hermann: Der wird jetzt erst mal in Norddeutschland durch die Kinos gereicht. Wir werden dafür sorgen, dass wir erst mal viele Aufführungen bekommen. Das wird auch nicht so schwierig werden, der zweite Film wurde ja auch oft in den Kinos gezeigt. Außerdem haben wir gute Kontakte zu den Kinobetreibern. Wir machen ja alles selber, wir haben keinen Vertrieb, keinen Filmverleih, machen das alles in Eigenregie. Jetzt haben wir gute Kontakte und die Leute sind auch heiß drauf! Die wollen auch unseren Film zeigen! Wir brauchen gar nicht viel machen, werden schon kontaktiert und müssen nur noch reagieren!

Conny Heidmann spielt in „Dat mokt wie gistern den Sheriff. Wo wurden die Wild-West-Szenen eigentlich gedreht?Conny Heidmann, Darsteller

Conny Heidmann: Die hauptsächlichen Szenen sind gedreht worden in Zetel – in Richtung Wilhelmshaven – in einem Western-Club mit dem Namen ‚Cheyenne. Die haben dort ein Dorf aufgebaut und das passte dort alles unheimlich gut! Die Leute dort haben wirklich gut mitgespielt, die haben uns aufgenommen, als kämen wir aus Hollywood! Es hat unheimlich Spaß gemacht und das motiviert natürlich, da unheimlich was zu bringen. Und wenn man kein ganz so guter Reiter ist wie ich, dann motiviert man sich auch, das mit einem guten Pferd hinzubekommen. Es hat wirklich Spaß gemacht! Absolut!

Alle „Apparatspott-Darsteller machen hauptberuflich natürlich etwas anderes.

Conny Heidmann: Ich bin landwirtschaftlicher Lohnunternehmer, mit Gewässerpflege, Teichreinigung und so etwas machen wir.

Wie ist Conny Heidmann eigentlich dazu gekommen, bei diesem verrückten Projekt mitzumachen?

Apparatspott 3Conny Heidmann: Wie bin ich dazu gekommen, da mit zu machen? An sich drehte es sich darum, dass mir manchmal der Betrieb etwas zu Kopf stieg – Ich brauchte mal eine Abwechslung! Da sagte mein Doktor: ‚Ich kann dir da Tabletten für geben, oder du kannst dir mal was suchen, was Spaß macht! – Es hat dann wirklich so einen Spaß gemacht! Als ich vom ersten Drehtag nach Hause kam – ich war so begeistert! Ich war total frei! Ich bin am anderen Morgen aufgewacht und hab mir gedacht, jetzt kann ich wieder angreifen! Das hat mir soviel geholfen! Ich sage es nur jedem, der solche Probleme auch mal hat, sucht euch was, was ihr von Herzen gerne macht – das hilft mehr als jede Tablette! Das ist so!

Dank einiger potenter Sponsoren – wie zum Beispiel die Kreissparkasse Diepholz und die nordmedia - hatte „Dat mokt wie gistern einen stolzen Produktionsetat von 110.000 EUR. Einen vierten Teil der „Apparatspott-Reihe wird es nicht geben, wohl aber einen neuen plattdeutschen Film, dann mit einem ganz anderen Thema.

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

11 Jahre lang moderierte der in Emden geborene NDR-Moderator Falko Weerts die Sendung „Talk op Platt auf N3. Nun spielte eine Gastrolle in dem Film „Apparatspott 3 – Dat mokt wie gistern. Ich traf die Talk-Show-Legende auf der Premierenfeier:

Seite noch im Aufbau, Interview folgt noch!!

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

 

Neben Falko Weerts, Grimme-Preis-Träger Simon Rühaak, Gerlind Rosenbusch und Sabine Bulthaup war ein weiterer prominenter Darsteller mit von der Partie. Dietmar Wischmeyer alias „Günther der Treckerfahrer. Und mit dem trank ich auf der Premierenfeier ein Bier!

Oli: „Haben sie den Film heute zum ersten Mal gesehen?

Dietmar Wischmeyer: „Ich habe den Film komplett zum ersten Mal gesehen. Vorher habe ich eine ganz kleine Szene gesehen, aber ohne Ton und noch nicht fertig geschnitten, und so habe ich heute 99% des Films zum ersten Mal gesehen!

Oli: „Was sagen sie, wie ist ihr Eindruck?

Dietmar WischmeyerDietmar Wischmeyer: „Ich kenne die anderen beiden Filme auch, die gedreht wurden und das ist jetzt ein wahnsinniger Schritt voraus, viel professioneller, das hat mir schon sehr viel Spaß gemacht! Ich musste sehr oft lachen, was ich an sich gar nicht mache bei Filmen, weil, ‚lachen ist ja Beruf, das mache ich an sich nicht so gerne! Aber, ein sehr schöner Film!

Oli: „Nun machen sie ja eigentlich überwiegend Radio, wie fühlt es ich an, wenn man plötzlich einen Film macht?

Dietmar Wischmeyer: „Also, an sich fühlt sich das Scheiße an, aber mit den Jungs hat es Spaß gemacht! Filme machen ist ja ein ewiges Warten. Was schafft man so im Fernsehen? Im Fernsehen schafft man zwei bis drei Minuten pro Tag, bei zwölf Stunden Arbeit. Das ist eine Ausbeute, da würde ein Maurer ja kein Fass Speis anrühren! Aber die Filmemacher machen das! Hier mit diesen Leuten war es eine sehr große Ausbeute, es ist nicht langweilig gewesen, es musste nicht jemand andauernd einen Akku an der Kamera tauschen oder sonst wie rumnerven, sondern es ging einfach flott voran!

Oli: „War es vielleicht auch deshalb eine schöne Rolle für sie, weil sie ihre ParaderolleDietmar Wischmeyer ‚Günther der Treckerfahrer spielen konnten?

Dietmar Wischmeyer: „Dass tollste war daran, ich durfte sogar meine Rolle selber schreiben! Ich durfte mir aussuchen, was ich will. Als ich sagte, ich will mit dem Lanz in die Steinzeit gebeamt werden, haben die das in das Drehbuch mit eingebaut und ich durfte dann auch die Dialoge selber schreiben!

Oli: „Eine letzte Frage noch: Auch, wenn Film und Fernsehen ‚scheiße sind, weil man ständig den Akku wechseln muss, haben sie trotzdem etwas Appetit bekommen und wird man sie jetzt öfter in Filmen sehen?

Dietmar Wischmeyer: „Ich glaube eher nicht!

Oli: „... sie bleiben beim Radio!

Dietmar Wischmeyer: „Ich mache jetzt ja hauptsächlich viel Bühne, wir sind jetzt gerade wieder auf Tournee in ganz Deutschland und das macht dann doch noch mehr Spaß als Fernsehen! Es fängt pünktlich an, es ist pünktlich vorbei und man ist rechtzeitig zu Hause!

Oli: „Dann wünsche ich ihnen viel Erfolg und viel Spaß!

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

 

Das Popmusik-Business war langweilig - bis er kam: Amos - der selbsternannte Imperator des Pop! Wenn er auftritt, bleibt kein Auge trocken und kein Fuß still - man muss einfach tanzen! Glamourös bis zum Äußersten verwandelt er jede Disko in einen Tempel. Noch ist er ein Geheimtipp, doch es kann nicht mehr lange dauern, bis die ganze Welt nach ihm verlangt. Das Magazin LOOP schreibt: Schwingender Synthie-Rock á la Phoenix im Wechsel mit herrlich cheesy groovendem 80ies Sound [...] wie ein gut gelaunter Wasserwerfer. Dem ist fast nichts hinzuzufügen. Oder etwa doch? Der Journalist Daniel Tronnier wollte mehr wissen und hat für OLis Abendshow mit dem Pop-Gott telefoniert.

Beitrag von Daniel Tronnier:

Wenn Michael Jackson der König des Pop ist, dann erhebt nun einer den Anspruch der Imperator zu sein: AMOS! Er ist gekommen, um der Musiklandschaft wieder wahren Glamour und Entertainment zurückzugeben.

Die neue Lichtgestalt am Pophimmel mag es gerne auffällig und pompös.

Und so präsentiert sich Amos musikalisch, in seinem Video, auf der Bühne oder auf Fotos. Schrille Outfits, wie ein goldener Overall mit herrlich unzeitgemäßen Schulterpolstern und überhebliche Gesten, sind stets ein Thema im Amos Universum. Klingt stark nach den 80er Jahren und in der Tat gibt es starke Bezüge zu Künstlern einer popkulturellen Dekade, die oft nicht ganz ernst genommen wird:

AMOS: Interview wird noch ergänzt!

Doch Amos ist sich darüber bewusst, dass die Bezüge mit denen er so hantiert auch Missverständnisse hervorrufen können.  Vom Betrachter des Videos „can`t Stop my feet wird schon einiges abverlangt. Amos bearbeitet mit einer golden Haarspraydose seine lockige Mähne t, die Scheinwerfer leuchten grell aus dem Hintergrund und selbstverständlich entflammen auch Feuerfontänen den Amosschriftzug. Stellt sich die Frage, ob dass alles wirklich ernst gemeint ist oder ob diese Inszenierung  zu verstehen ist:

AMOS: Interview wird noch ergänzt!

Dem Erscheinungsbild von Amos, dass ständig zwischen Hommage und Parodie zu taumeln scheint, steht aber eine Perfektion entgegen, die sich durch sämtliche Facetten des Gesamtkunstwerkes Amos zieht. Besonders in seiner Musik präsentiert sich Amos handwerklich hochwertig. Während er bei Live-Auftritten von einer professionell agierenden Band begleitet wird, arbeitet er in allen anderen Bereichen weitestgehend allein:

AMOS: Interview wird noch ergänzt!

Amos ist ein Gesamtkunstwerk das sich durch sämtliche Kategorien der Pop Kultur zieht und in allen Disziplinen zu überzeugen weiß. Trotzdem gilt er bis jetzt noch als geheim Tipp. Aber natürlich ist der Geheimtipp-Status nicht genug für jemanden wie Amos.

AMOS: Interview wird noch ergänzt!

So klingt Karriereplanung zur Rettung des Pop. Demnächst also in einem Stadion in ihrer Nähe. Bis dahin empfehlen wir die Augen auf zu halten und unbedingt einen Auftritt von Amos zu besuchen. Zu sehen ist er entweder zusammen mit seiner Band oder als tanzbetonter Clubact überall in Deutschland.

Das war ein Beitrag meines Kollegen Daniel Tronnier. Er schrieb den Text und sprach mit AMOS. Vielen Dank, Daniel!

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

Ist das nicht toll? Die Tage werden wieder länger, die Sonne blinzelt immer öfter durch die Wolken, und die ersten Picknick-Decken werden im Park ausgebreitet. Da kommt dochcenter_parcs schon richtiges Sommer-Sonnen-Feeling auf. Und so langsam werden auch die Urlaubspläne immer konkreter. Wer sich noch nicht entschieden hat, wo es in diesem Jahr hingehen soll und eigentlich gar keine Lust aufs Fliegen oder lange Autofahrten hat, kann auch hierzulande sein Reiseglück finden. Und das Beste daran: Wer möchte, braucht sich um nichts zu kümmern – OLis Abendshow machts möglich! Wir verlosen ab sofort einen Urlaub für sechs Personen in einem Center Parc in Deutschland, Frankreich, Belgien oder den Niederlanden - ganz, wie Sie wollen! Sie wohnen ein Wochenende lang in einem Ferienhaus der Premium-Kategorie. Machen Sie schnell mit! Der Gewinner wurde am 15. April 2008 öffentlich im Sendezentrum von Oldenburg eins ermittelt! Einsendeschluss war der 14. April 2008. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

Chris Roberts war einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger in der ersten Hälfte der 70er Jahre. Seine mit Anglizismen angereicherten Schlager und seine sonnige Ausstrahlung trafen denChris Roberts Zeitgeist. 1966 wurde Roberts von Hans Bertram entdeckt, der ihm einen Vertrag bei der Plattenfirma Polydor verschaffte. Roberts' erste Single, die Beatmusik-Nummer "Babys Gone", und weitere Titel fanden zwar wenig Aufmerksamkeit, doch 1968 landete Roberts mit dem Schlager Titel "Wenn Du mal einsam bist" eine Nummer 15 in den Charts. Darauf folgten bis 1972 mit Titeln wie "Die Maschen der Mädchen", "Ich bin verliebt in die Liebe", "Hab ich dir heute schon gesagt, daß ich dich liebe" und "Hab Sonne im Herzen" fünf Platzierungen in den Top 10. 1973 wechselte Chris Roberts zu Jupiter Records und hatte dort mit dem Ralph-Siegel-Titel "Du kannst nicht immer siebzehn sein" den größten Hit seiner Karriere (12 Wochen in den Top 10 bis auf Rang drei). Nun tritt er am 18. April in Rastede beim Feuerwerk der Volksmusik auf. Oliver Rosenthal sprach mit dem sympathischen Star über vergangene Zeiten und neue Projekte!

Oli: „Chris Roberts, sie treten in wenigen Tagen in Rastede auf, erzählen sie doch unseren Hörerinnen und Hörern ein bisschen was zum Programm und was da so passiert!

Chris Roberts: „Es treten verschiedene Künstler auf – unter anderem ich. Ich bin eingesprungen für einen Kollegen, der krank wurde – verhältnismäßig kurzfristig im Rahmen einer Tournee. Ich werde jetzt diese Termine wahrnehmen. Natürlich werde ich alle Hits singen! Teilweise in Medley-Form, teilweise ausgesungen. Alle kann ich natürlich nicht singen! Das würde zu lange dauern. Aber natürlich präsentiere ich so viel wie möglich. Die bekanntesten Hits werden dabei sein. Die Erfahrung, die ich ja immer mache, auch bei dieser Tournee, ist, dass die Leute Spaß haben, dass sie mitsingen, mitmachen. Meistens sagen sie nachher: ‚Wir sind doch gemeinsam groß geworden! Das war doch alles unsere Zeit! Was haben wir zu ihren Liedern getanzt! – Das bedeutet im Grunde, dass wir alle eine Erinnerung an eine gute Zeit haben.

Oli: „Sie sind von Beruf eigentlich Elektromechaniker.

Chris Roberts: „Ich habe das gelernt in den 50er-Jahren, so Ende der 50er, Anfang der 60er. Ich habe bei einer der größten Firmen Deutschlands gelernt. Das war damals etwas besonderes, wenn man die Prüfung bestand. Es war eine der teuersten Lehren, die man in Deutschland damals machen konnte, weil die sehr aufwendig war. Mehr als die Hälfte der Zeit fand nicht in der Produktion statt, sondern man wurde einfach nur ausgebildet. Ich habe aber von Anfang an – auch mit Absprache mit meinen Eltern – diese Lehre mit Abschluss nur gemacht, um anschließend aus das Oskar-von-Miller-Polytechnikum zu gehen, um dann Ingenieur zu studieren. Das habe ich dann auch gemacht, konnte das Studium aber nur finanzieren – meine Eltern waren nicht die Wohlhabendsten – durch mein Hobby, dem Spaß an der Musik. Ich lernte dann Schlagzeug. Mein Vater schenkte mir für ein Monatsgehalt, was sehr viel bedeutet hat im Rahmen einer Familie, die dann doch knapsen musste, ein gebrauchtes Schlagzeug. Ich habe dann nach Platten und nach Rhythmen gelernt, nach Fats Domino, Chuck Berry, Buddy Holly, teilweise Elvis Presley oder auch Dixie Bands, später dann die Beatles oder Birds oder Rolling Stones. Diese Lieder studierte ich mit meiner Band ein, und wir spielten das dann live in Tanzlokalen für die Jugend und die Kids dieser Zeit. Damit verdiente ich mein Geld. Aber im Laufe der Zeit kam ich immer mehr mit Leuten zusammen, die in Verbindung standen mit Plattenfirmen und Produzenten. So kam ich immer mehr in diese Richtung. Als Schlagzeuger habe ich immer die englischen Texte vom Cover abgeschrieben, die Mühe und die Zeit habe ich mir genommen. So konnte ich bei den Proben die Texte immer schon auswendig! Dann hab ich es auch gleich gesungen, weil ich die Texte halt schon drauf hatte. Der Gitarrist, der Pianist und der Bassist brauchten so die Texte gar nicht erst lernen, die waren wohl auch ein bisschen faul! So wurde ich der Sänger der Gruppe. Nach drei, vier, fünf Jahren habe ich 90 Prozent des Programms bestritten. Fünf Stunden musste man pro Abend spielen. Da spielten wir vielleicht fünf Instrumental-Stücke und zwei oder drei Nummern haben die anderen gesungen – den Rest sang ich dann. So entstand der Sänger Chris Roberts, der damals noch Christian hieß!

Oli: „Sie haben dann ja auch viele Auftritte in der DDR absolviert. Wie war das möglich, wie ist es dazu gekommen? Vielleicht können sie zwei oder drei Sätze dazu sagen, welche Erfahrungen sie da gemacht haben!

Chris Roberts: „Wie kommt es dazu? Es kam dazu, dass es Agenten gab. Ich kann mich an zwei erinnern, einer war aus München, die die Möglichkeit hatten, Künstler für die DDR zu engagieren, sie genossen auch das Vertrauen der Ostagenturen. Ich denke, was ich nicht weiß, dass diese Künstler auch bestimmte Kriterien erfüllen mussten. Was mir auffiel, war, dass es deutsche Schlagersänger sehr oft waren, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hatten! Also, zum Beispiel: Andy Borg, Costa Cordalis, Johnny Hill – der war wohl Österreicher – usw. Das heißt, sie haben sich indirekt dem entzogen. Sie nahmen sich zwar Sänger aus der Bundesrepublik, aber das waren keine Deutschen! Sie profitierten aber von dem Image der Künstler. Bei mir war das komischer Weise nicht so!

Seite noch im Aufbau!! Interview wird noch ergänzt!

 Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

 

Die neue Rubrik Der lyrische Moment entführt die Hörerinnen und Hörer für einen kurzen Moment in die Welt der Gedichte und kleinen Geschichten. Heute geht es um jede Menge Krawehl!. Produziert wurde die Serie von Oliver Rosenthal in den Hörfunkstudios von Oeins. Ab sofort gibts in jeder Ausgabe von OLis Abendshow eine neue Folge! Viel Spaß dabei! :)

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

Frank Dullweber produzierte die Serie Flachwitz der Woche für das Radioprogramm von Oldenburg eins. Erleben Sie die brüllend-komischen Witze ab sofort auch in OLis Abendshow! Die Pointe kommt wie aus der Pistole geschossen, schnell und schmerzlos - dafür nachhaltig und so richtig zum Ablachen! Diese Scherze sind so flach, die müssen Sie einfach gehört haben! In der fünften Folge begeben wir uns in den Urwald. Was da wieder los war ... Aber hören Sie doch selbst!

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

[nach oben]

 

Musik in der Sendung

Weather Girls - Its Raining Men

 

AMOS - Tonight I Feel Like Dancing

 

Frida - I Know Theres Something Going On

 

Barry White - Youre The First, The Last, My Everything

 

 In-Grid - Tu es foutu

 

Toto - Hold The Line

 

Chris Roberts - Du kannst nicht immer 17 sein

 

Chris Roberts - Ich bin verliebt in die Liebe

spt-banner
RE! - Rosenthal Entertainment

(c) Rosenthal Entertainment, 2006-2011

 

.

rechts unsere Werbepartner
Havenhuus-Logo_final