Nach der Fußballeuropameisterschaft in Österreich bzw. der Schweiz und den Olympischen Spielen in Peking fand Mitte Mai nun ein weiteres sportliches Großereignis statt: Die ersten deutschen Meisterschaften im Friesengolf! Dieser beachtenswerte Wettkampf wurde auf dem Hof Iggewarden in Butjadingen ausgetragen. Landwirt Reinhard Evers ist der Erfinder des Friesengolfs und schuf auf einer Schafweide einen anspruchsvollen 12-Topf-Parcours der keine Wünsche offen ließ:
Reinhard Evers: “wird noch ergänzt”
Unter den strengen Augen der mitten auf dem Parcours weidenden Schafe wetteiferten 19 Mannschaften um den Einzug ins Finale. Der starke Wind an diesem Wettkampftag machte es den Teilnehmern nicht gerade einfach die Bahnen sauber zu spielen um zügig einzutopfen. Um sich mit dem Ball und den Gummistiefelschlägern vertraut zu machen, konnten die Golfer vor dem Wettbewerb an der Drive-In-Reuse üben. Obwohl die Meisterschaft erstmalig ausgetragen wurde, ist die Idee zum Friesengolf nicht neu...
Reinhard Evers: “wird noch ergänzt”
Zwar gibt es im Gegensatz zum traditionellen Golf keine Sand-Bunker – dafür aber knifflige Hindernisse wie zum Beispiel Autoreifen, eine Friesentorwand oder auch ein Friesendenkmal. Insbesondere Bahn 8 wartet mit einem spektakulärem Highlight auf – so weiß ein Teilnehmer an den Meisterschaften zu berichten...
Teilnehmer: “wird noch ergänzt”
An den Hindernissen konnten teilweise Bonuspunkte erzielt werden. Diese Bonuspunkte wurden bei den gebrauchten Schlägen in der entsprechenden Topfbahn abgezogen. So verringerte sich die Zahl der Schläge bei guter Aufgabenbewältigung. Am Ende zählten die Schläge aller Topfbahnen als Ergebnis. 70 bis 120 Schläge benötigten die Mannschaften insgesamt auf dem Parcours. Die Einhaltung der Spielregeln wurde natürlich strengstens überwacht, Reinhard Evers:
Reinhard Evers: ”wird noch ergänzt”
Nach der Vorrunde dieser deutschen Meisterschaft war Doping in Form von Fleisch, Bratwürstchen, Kaffee und Kuchen ausdrücklich erlaubt. Im nächsten Jahr werden wieder Wettkämpfe ausgetragen – vielleicht sogar die erste Europameisterschaft. Laien können Friesengolf auf Hof Iggewarden ganzjährig spielen und sich fit machen für die neue Trendsportart Norddeutschlands!
„Golf ist ein Spiel bei dem man versucht, einen zu großen Ball in ein zu kleines Loch zu bringen, und das mit einer Ausrüstung, die dafür völlig ungeeignet ist!“ – so Winston Churchill, britischer Staatsmann und Golfspieler. In Rastede versucht man seit über 40 Jahren das Unmögliche möglich zu machen und den zu großen Ball mit möglichst wenig Schlägen einzulochen. Dort befindet sich nämlich der älteste Golfplatz der Region Weser-Ems. Betrieben wird die Anlage vom Oldenburgischen Golfclub e.V. Lothar Wolf ist einer von insgesamt 900 Mitgliedern in diesem Traditionsverein. Für ihn ist Golf mehr als nur eine Sportart:
Lothar Wolff: “wird noch ergänzt”
Ursprünglich war der Golfplatz in Rastede auf nur 9 Löcher ausgelegt, wurde aber in den 1980er Jahren auf 18 Löcher erweitert. Um ein abwechslungsreiches Spiel ohne Langeweile zu gewährleisten, wird der Platz regelmäßig verändert und internationalen Standards angepasst. Teiche, Bunker und andere tückische Hindernisse zwingen die Spieler jedes Mal aufs Neue, präzise zu spielen. 6 Personen – man nennt sie Greenkeeper – kümmern sich Tag ein, Tag aus um optimale Bedingungen auf der 50ha großen bespielbaren Fläche. Allein die Pflege der Anlage verursacht natürlich immense Kosten, die auf alle Mitglieder umgelegt werden müssen. Da drängt sich das Vorurteil auf, Golf sei nur ein Sport für die Reichen und Schönen, so wie es früher Tennis einmal war.
Lothar Wolff: “wird noch ergänzt”
Aber, diese Sportart macht nicht nur Spaß und entspannt, sondern ist auch noch gesund – immerhin läuft der Golfspieler 6 bis 10km, wenn er alle 18 Löcher spielt. Wolfgang Salhofen ist Krankengymnast und kennt die Auswirkungen des Golfsports auf den menschlichen Körper...
Wolfgang Salhofen: “wird noch ergänzt”
Am 9. Mai öffnete der Oldenburgische Golfclub seine Pforten für die Öffentlichkeit. Bei einem „Tag der Offenen Tür“ gab sich der Verein ganz volksnah und jeder durfte mal ein Eisen oder einen Holzschläger in die Hand nehmen und sich ausprobieren. Insbesondere die Kinder hatten viel Spaß – und zeigten sich mitunter sehr talentiert! Die Erwachsenen konnten derweil auf der sogenannten „Driving Range“ Abschläge üben – unter Anleitung und Aufsicht des Golflehrers Thorsten Janssen. Ein besonders Highlight des Tages war das Tiger-und-Rabbit-Turnier – jeweils ein erfahrener Spieler – der Tiger – und ein Golf-Laie – Rabbit – bildeten ein Team und mussten 9 Löcher spielen. Kein ganz ernsthaftes verbissenes Turnier, denn Spiel, Spaß und Bewegung standen im Vordergrund. Am späten Nachmittag wurden die erfolgreichen Teams im Clubhaus ausgezeichnet.
Eines wurde bei diesem Tag der offenen Tür im Oldenburgischen Golfclub besonders deutlich: Golf ist eben nicht nur ein Zeitvertreib für wohlhabende, ältere Männer – sondern Sport, Entspannung und Fitness für die ganze Familie!!
Die Rubrik “Der lyrische Moment” entführt die Hörerinnen und Hörer für einen kurzen Moment in die Welt der Gedichte und kleinen Geschichten. Heute erfahren Sie, was passiert, wenn sich zwei Jungs küssen! Produziert wurde die Serie von Oliver Rosenthal in den Hörfunkstudios von Oeins. Ab sofort gibt’s in jeder Ausgabe von OLi’s Radioshow eine neue Folge! Viel Spaß dabei! :)
Frank Dullweber produzierte die Serie “Flachwitz der Woche” für das Radioprogramm von “Oldenburg eins”. Erleben Sie die brüllend-komischen Witze ab sofort auch in OLi’s Radioshow! Die Pointe kommt wie aus der Pistole geschossen, schnell und schmerzlos - dafür nachhaltig und so richtig zum Ablachen! Diese Scherze sind so flach, die müssen Sie einfach gehört haben! In der 30. Folge erfahren Sie mehr über einen Keks ... Aber hören Sie doch selbst!