Am 18. August feierten die Luftsportfreunde Westerstede ihr 30jähriges Bestehen. Oeins übertrug dieses Ereignis live zwei Stunden lang im Radio, die Sendungen ‘Junge Szene’ und ‘Hörzeit’ wurden direkt übertragen. Auch das Team von OLi’s Abendshow war vor Ort. Die Veranstalter versprachen Rundflüge mit Motorflugzeugen, Ultraleichtflugzeuge, Oldtimer, Kunstflugmaschinen, einen Bundeswehrhubschrauber, Heißluftballonstarts, Fallschirmspringen, Kinderprogramm, Live-Musik und vieles mehr! Viele kamen vorbei und staunten und hatten die einmalige Möglichkeit, auch uns Radio-Leuten mal über die Schulter zu schauen. Der Eintritt war frei und um 10 Uhr ging es los auf dem Flugplatz Westerstede/Felde.
Vom 24. bis zum 27. August war in der Gemeinde Wüsting ein paar Kilometer vor Oldenburg wieder tierisch was los! Wie auch in den vergangenen drei Jahren fanden wieder einmal die LandTageNord statt. Auf dem weitläufigen, 12 Hektar großen Gelände des Unternehmers Helmut Urban konnten sich über 60.000 Besucher aus der ganzen Region über die neusten Trends der Landwirtschaft informieren. Zu den Highlights zählte unter anderem ein automatischer Spaltenreiniger. Jochen Döhring, Vertriebsleiter der Herstellerfirma “LELY”:
Jochen Döhring: „Der Discovery ist ein kleiner Automat, ein sogenannter Roboter, der automatisch, ohne dass der Mensch eingreift, die Spalten sauber hält. Die Kühe laufen im Stall herum und normalerweise fällt die Gülle durch die Spalten durch, wird dort abgefördert, aber auf den Trittflächen bleibt natürlich etwas liegen. Wenn die Kühe dort mit ihren Klauen durchlaufen - durch den Kot/Harn - dann ist das keine sehr angenehme Flüssigkeit, die greift auch das Horn an. Je trockener und sauberer die Trittflächen sind, desto gesünder sind eben auch die Klauen der Kühe und das ist uns sehr sehr wichtig. Diese Maschine ist in der Lage die Spalten trocken zu halten und abzuräumen und das eben mehrmals am Tag, so häufig es eben erforderlich ist, je nachdem, wie viele Kühe im Stall sind, wie groß der Stall ist und vor allem ist er in der Lage, unterschiedliche Bahnen zu betreuen, denn Kühe halten sich im Stall unterschiedlich auf, nicht an jeder Stelle gleich, beispielsweise dort, wo gefüttert wird, am Futterzaun etwas häufiger und dementsprechend ist dort logischerweise der Dunganfall höher. Man kann den Roboter dann so programmieren, dass er bestimmte Stallbereiche häufiger abfährt als andere und so ist immer eine optimal trockene und saubere Lauffläche für die Kühe da.“
Der moderne Bauer von heute melkt die Kühe nicht mehr selber im Kuhstall, sondern er überwacht den gesamten Vorgang von seinem PC aus, denn er hat eine vollautomatische Melkmaschine im Stall stehen, die ihm alle Arbeit abnimmt. Diese Maschine kostet zwar mehr als 125.000 Euro, aber diese Investition zahlt sich für den Landwirt schnell aus. Zunächst wird das Euter der Kuh mit einer Bürste stimuliert, die Rindviecher genießen diese Massage sichtlich und werden so optimal auf den Melkvorgang vorbereitet. Ein Scanner überprüft dann, wo genau die Zitzen sitzen. Danach kann die Milch abgezapft werden. Der Melkroboter mit dem spacigen Namen „Astronaut“ untersucht sofort, ob die Milch auch in Ordnung ist. Ist sie es nicht, schlägt das Gerät gleich Alarm und der Bauer weiß, dass die Kuh möglicherweise krank ist. Nach dem Melken desinfiziert sich die Maschine selbstständig, sodass Krankheitskeime nicht von Kuh zu Kuh übertragen werden können. Dank dieser Apparatur kann jedes Tier bis zu 4mal am Tag gemolken werden. Aber die LandTageNord war keine reine Fachausstellung, die ganze Familie sollte auf ihre Kosten kommen. So bot man den Kindern einen ganz besonderen Wettbewerb an. Sie mussten auf einem extra bereitgestellten Acker die größte und kleinste Kartoffel einsammeln. Organisiert wurde der Spaß von den Treckerfreunden Wöschenland. Uwe Schlötelburg, 2. Vorsitzender der Treckerfreunde:
Uwe Schlötelburg: “Jetzt auf den LandTagenNord sollen die Kinder die größte und kleinste Kartoffel suchen. Das ist ein Wettbewerb, und die ersten drei bekommen jeweils einen Preis, eine Gondelfahrt und eine Urkunde, die wir von den Treckerfreunden Wöschenland unterschreiben und natürlich können die Kinder die Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Die Treckerfreunde Wöschenland sind seit vier Jahren auf der Messe LandTageNord vertreten. Wir stellen hier Trecker aus. In den ersten zwei Jahren zeigten wir 34 Trecker, letztes Jahr 45 und in diesem Jahr haben wir 54 Schlepper und Anbaumaschinen. Erstmalig bieten wir jetzt diesen Kartoffel-Wettbewerb an. Wir haben die Kartoffeln im Frühjahr gesät. Abends haben wir dann immer in den Kartoffeln gesessen und sie vom Unkraut befreit und so weiter.”
Die Kartoffeln wurden mit einer Rodemaschine Baujahr 1935 aus dem Erdreich befreit. Die Treckerfreunde hatten das Gerät vor zwei Jahren gekauft und aufwendig restauriert. Auf einem Feld am Rande des Ausstellungsgeländes pflanzte man Sonnenblumen an und das für einen guten Zweck. Hans-Heinrich Haarnagel, Pressesprecher der LandTageNord:
Hans-Heinrich Haarnagel: “Wir haben in diesem Jahr bei den LandTagenNord uns eine weitere Attraktion und Neuheit einfallen lassen und zugleich wollen wir etwas Gutes tun. Im Frühjahr haben wir hier ein Sonnenblumenfeld angesät und die stehen jetzt in voller Pracht. Da hat sich unsere Projektmanagerin Frau Thümler überlegt, dass wir die Sonnenblumen kostenlos an unsere Besucher verschenken können. Wer dann mag, kann auch gerne eine kleine Spende entrichten für die ‚Ronald McDonald-Stiftung’. Wir tun dann gleichzeitig ein gutes Werk damit. Das Geld geht speziell an das Haus in Oldenburg. Gleichzeitig feiert die Organisation in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen und das ist auch für uns der Anlass gewesen, dieses Projekt zu unterstützen. Es ist ganz wesentlich, so berichtete mir gestern die Leiterin des Hauses, dass sich die kranken Kinder rund um die Uhr im Rahmen ihrer Familie aufhalten, dann sind sie sehr viel schneller wieder gesund und können ihre schwere Krankheit rascher besiegen und das wollen wir natürlich gerne unterstützen.”
Insgesamt waren über 400 Aussteller aus Deutschland, den Niederlanden, Schweden und vielen anderen europäischen Ländern vertreten. Sie präsentierten die Bereiche Landwirtschaft, Technik, Melk- und Fütterungstechnik, Stalleinrichtungen, Garten und Landschaftsbau aber auch Reit- und Freizeitsport und alternative Energiegewinnung. Besonders großen Wert legte man auf den Praxisbezug. Insbesondere vor dem Hintergrund der Preissteigerungen bei Milch und Butter wollten die Veranstalter wirksame Öffentlichkeitsarbeit leisten und Einblicke in die Arbeitsweise der Landwirtschaft gewähren. Da die Messe ein absoluter Publikumsmagnet ist, haben sich die Zuchtverbände entschieden, ihre wichtigen Veranstaltungen nach Wüsting zu verlegen. Ponyfohlenchampionat und Elitestutenschau fanden während der LandTageNord statt. Sogar eine Weltneuheit konnte man den staunenden Besuchern präsentieren, den Weideroboter ‘Voyager’.
Hans-Heinrich Haarnagel: “Dies ist eine völlige Neuentwicklung der Firma ‚Lely’ aus den Niederlanden und wird hier vertrieben von der Firma ‚Urban’. Herr Urban ist auch gleichzeitig der Geschäftsführer der LandTageNord und wir haben hier eine Weltneuheit, die wir den Besuchern der LandTageNord in diesem Jahr erstmals präsentieren. Der Weideroboter ‚Voyager’ besteht aus zwei Einheiten, die von Solarzellen angetrieben werden. Das ist sehr umweltfreundlich! Es wird ein Elektrozaunkabel zwischen den beiden Geräten stramm gespannt. Das Kabel kann bis zu 250 Meter lang sein, so verspricht der Hersteller. Die Kühe können dort Portionen frisches Gras - zum Beispiel halbstündlich - bekommen. Das ist ein wesentlicher Vorteil, da die Kühe so immer frisches Futter haben und sie stehen nicht in Futter, was eigentlich noch gefressen werden soll. Außerdem müssen die Kühe ja auch mal ihr Geschäft verrichten, das passiert auch auf dem Grünland, was schon gut abgefressen wurde, insofern lässt sich das Futter viel viel effektiver verwerten, als es bisher möglich war. Der Roboter kann so programmiert werden, dass die Kühe zum Beispiel um 16 Uhr zurück getrieben werden ans andere Ende der Weide, wo sich dann der Melkstand befindet.”
In den letzten Jahren hatte man das Pech, dass die Veranstaltung meist in strömenden Regen stattfinden musste. 2007 hatte der Wettergott ein Einsehen, an allen Tagen der Messe herrschte strahlender Sonnenschein. Da hatten auch die Maskottchen Kuh Agrathe, Pferd Pferdinand, Huhn Kornelia, Schaf Lammbert und Schwein Eberhard gut lachen!!
In Bunde überprüften Beamte der Grenzpolizei ein Fahrzeug mit vier Insassen bei der Rückkehr aus den Niederlanden. Was die Grenzkontrolleure dann erlebten, ist schier unglaublich!! Lassen Sie sich überraschen, wieviele Straftaten man in wenigen Minuten feststellen kann - Marihuana war hier nur das geringste Problem - alles Käse an der deutsch-holländischen Grenze. OLi’s Abendshow ermittelt - und das ist helemaal goed! :)
Eines Abends im Juli am deutsch-holländischen Grenzübergang im ostfriesischen Bunde. Ein Beamter der Grenzpolizei stoppte einen Wagen mit vier Insassen. Die Herrschaften wollten aus den Niederlanden kommend wieder nach Deutschland einreisen.
Beamter: „Guten Tag - Führerschein und Personalausweis bitte!“
Ali: „Führerschein? Ey, Alder, ey, muss ich gucken! Hab isch Führerschein dabei? Hab isch Führerschein dabei? Ey, hier voll der krasse Führerschein! Guck die Foto - bin isch!“
Beamter: „Ahhhhja!“
Bedauerlicherweise stimmte der Name auf dem Führerschein nicht mit dem Namen auf dem Personalausweis überein! Gegen den Fahrer bestand nämlich eine Führerscheinsperre bis zum 31. Juli 2008 und so war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Deshalb händigte er dem Beamten während der Kontrolle einfach einen Führerschein aus, der auf eine andere Person ausgestellt war!
Ali: „Ey, Alter, Mann! War doch voll die krasse Idee oder was?“
Is richtig Ali, der Versuch war nicht schlecht! Aber leider bemerkte der Beamte auch, dass du unter Drogeneinfluss gefahren bist!
Ali: „Krass, Alter, echt! Voll der Checker der Bulle, weißt du?“
Nun, wenden wir uns dem tunesischen Beifahrer zu! Der hatte den Wagen ebenfalls ohne Führerschein gelenkt, das jedoch in den Niederlanden. Zudem lag gegen ihn ein Strafvollstreckungsbefehl der Staatsanwaltschaft Kiel vor. Der toffte Typ hatte nach der Verurteilung wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung die verhängte Geldstrafe in Höhe von 150 EUR nicht gezahlt. Auch die 15 Tage Ersatzfreiheitsstrafe hatte er nicht so recht antreten wollen. Die Bezahlung der Geldstrafe wurde jetzt direkt vor Ort nachgeholt!
Beim Dritten in bzw. im Bunde sah es auch nicht viel besser aus! Der 19jährige Türke war lediglich im Besitz einer von der Ausländerbehörde ausgestellten Duldung, die zudem räumlich beschränkt war. Er hätte also den sogenannten „Duldungsbereich“ gar nicht verlassen dürfen. Einen gültigen Pass oder eine Aufenthaltserlaubnis besaß er ebenfalls eher weniger, also genauer gesagt: eher gar nicht! Na ja, das kommt schon mal vor!
Ali: „Ey, mein Kumpel - voll der krasse Typ, ey Alter ey! Duldungsbereisch? Hast du Problem, oder was?! Willst mich verarschen? Ich weiß echt nicht, was du von mir willst, Alter! Das ist doch irgendwas mit Paragraph oder was?“
Ali: ich muss doch sehr bitten!! Tztztz! Aber, weiter im Text! Bei der Überprüfung des PKW’s der Marke BMW stellte sich heraus, dass dieser als gestohlen gemeldet war. Zudem waren an dem Wagen Kennzeichen montiert, die für einen Golf erteilt waren und von diesem Fahrzeug entwendet worden sind.
Ali: „Alter, seh ich aus wie Golf oder was?! Dreier BMW tiefergelegt, aber voll egal Alter, du gehst mir jetzt echt voll auf den Sack, Mann!“
Ali, mir ist das ja alles egal, dem Beamten der Bundespolizei leider nicht! Und als wäre das alles noch nicht genug: Bei der Durchsuchung des Autos fand man dann noch rund 30g Marihuana. Die Fahrzeuginsassen hatten das Rauschgift gemeinsam in den Niederlanden gekauft und eingeführt...
Ali: „Ähhh, musst du verstehen, Alter! Wir waren im Kaufrausch! Is doch OK, oder nicht?“
Ähhhh.... ja! - Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden alle vier auf freien Fuß gesetzt. Das Rauschgift, der gestohlene PKW sowie die entwendeten Kennzeichen wurden sichergestellt.
Die weiteren Ermittlungen der Bundespolizei dauern noch an.
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Bei den “Fun-Facts” handelt es sich um eine neue 18teilige Serie auf Oeins. Sie werden gesprochen und recherchiert vom neuen Oeins-USA-Korrespondenten Marc Voss. Ann-Kathrin Büüsker arbeitete als “weibliche Stimme” mit. Produziert wurde die Serie von Oliver Rosenthal in den Hörfunkstudios von Oeins. Ab sofort gibt’s in jeder Ausgabe von OLi’s Abendshow eine neue Folge! Viel Spaß dabei! :)
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