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Abendshow-Spezial vom 4. Juli 2007 / 19:05 Uhr

ausgestrahlt auf oeins
 

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Eine Sonderausgabe von OLi’s Abendshow anlässlich des ersten Deutschland-Konzertes von

Barbra Streisand

Es war die musikalische Sensation des Jahres 2007: Die weltbekannte US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Barbra Streisand gab während ihrer ersten Europa-Tournee ein Konzert in Deutschland. Am 30. Juni trat die zweifache Oscar-Gewinnerin mit einem 58 Musiker starken Orchester in der Berliner Waldbühne auf.

Der Auftritt des 1942 in Brooklyn geborenen Weltstars jüdischer Abstammung ist für Insider besonders deshalb so spektakulär, weil Veranstalter zuvor jahrelang erfolglos versucht hatten, Barbra Streisand von einer Show in Deutschland zu überzeugen. Vom 15. Mai bis zum 22. Juli 2007 wird Streisand während ihrer Europa-Tournee unter anderem in Österreich, Frankreich, Irland und England auf der Bühne stehen.

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Barbra Streisand hat mehr Platten verkauft als die Beatles und die Rolling Stones und wird dabei nur von Elvis Presley übertroffen. Neben insgesamt 50 Goldenen-, über 30 Platin- und mehr als 18 Multi-Platin-Schallplatten gibt es auch in ihrer schauspielerischen Laufbahn vom Oscar über den Grammy kaum einen Preis, den sie nicht mehrfach erhalten hat. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin und Sängerin ist Barbra Streisand außerdem engagierte Komponistin, Regisseurin, Drehbuchautorin, Produzentin, Musical-Schauspielerin und Songschreiberin. Unvergessen bleiben Filme wie "Herr der Gezeiten", "Yentl" und "Nuts". Einen Rekord erzielte die Künstlerin auch 1999, als sie in der Silvesternacht im MGM Grand in Las Vegas auftrat. Die Tickets für diese Show waren ganze acht Monate vorher komplett ausverkauft.

 

Barbra Streisand wurde am 24. April 1942 in Brooklyn, New York; geboren und ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin, Sängerin, Komponistin und Filmregisseurin. Außerdem war sie als Drehbuchautorin, Musicalschauspielerin, Produzentin und Songschreiberin tätig. Sie wurde als Tochter einer jüdischen Familie im Brooklyner Stadtteil Williamsburg geboren. Ihr Vater Emanuel Streisand war Grundschullehrer und verstarb, als sie 15 Monate alt war, ihr Stiefvater war Louis Kind. Ihre Schwester Roslyn Kind wurde ebenfalls Schauspielerin. Ihre Mutter Diana Ida Rosen war Schulsekretärin. Beide Elternfamilien stammen ursprünglich aus Österreich. Der Familienname Streisand wurde aus dem ursprünglichen Namen ‚Streusand’ abgeleitet. Ein Jugendfreund war der spätere Schachmeister Bobby Fischer.

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Am 29. Dezember 1955 nahm die 13-jährige Barbra Streisand zwei Lieder für ein Demoband auf. Eine der Einspielungen war ‚You´ll Never Know’, die man heute auf ‚Just For The Record’ wiederfindet. Im Herbst 1957 war sie Honors Student, Schülerin mit hervorragenden Leistungen innerhalb eines Jahrgangs. Beim Eintritt in den Schulchor lernte sie Neil Diamond kennen, beide verbindet seither eine lebenslange Freundschaft. Den ersten Plattenvertrag unterzeichnete sie 1962 bei Columbia Records. Mit ihrem ersten Album ‚The Barbra Streisand Album’ gewann sie 1963 zwei Grammys. Der Erfolg dieses ersten Albums brachte ihr einige Fernsehgastauftritte ein, die ihren Bekanntheitsgrad schnell vergrößerten.

Einer der berühmtesten Auftritte dieser Zeit war das Duett mit Judy Garland. Die junge Barbra Streisand sang ‚Happy Days Are Here Again’ und Garland ihre Hymne ‚Get Happy’. Beide Songs wurde zu einem Duett arrangiert. Ihre erste Bühnenerfahrung hatte Streisand im Sommer 1958, als sie am Clinton Theater in drei Stücken auftrat. Ab 1962 bekam sie auch Engagements am Broadway. Ihre erste Rolle spielte sie in dem Musical ‚I Can Get It For You Wholesale’, eine weitere 1964 als ‚Fanny Brice’ im Musical ‚Funny Girl’. Ihre ersten Schallplattenerfolge und der Hit am Broadway mit ‚Funny Girl’ brachten ihr einen mehrjährigen Fernsehvertrag mit der Fernsehanstalt CBS, die bis Ende der 1960er Jahre Personality-Shows mit ihr produzierte. Höhepunkt dieser Shows war die Live-Aufzeichnung eines Konzerts im New Yorker Central Park vor 300.000 Zuschauern, die kostenlos das Konzert anschauen durften.

Den Oscar für die beste Hauptdarstellerin gewann sie 1969 für Funny Girl, eine Verfilmung des gleichnamigen Musicals. Die folgenden beiden Filme basierten auch auf Musicals, und der vierte auf einer Broadway-Produktion. Einen zweiten Oscar erhielt sie 1976 für ihre Komposition ‘Evergreen’ für ‚A Star Is Born’. Sie war die erste Komponistin, die diesen Preis erhielt. Im gleichen Jahr erhielt sie einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

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Insgesamt veröffentlichte sie, einschließlich ihrer Filmsoundtracks, mehr als sechzig Alben, für die sie bis heute mit über 50 Goldenen, über 30 Platin- und mehr als 18 Multi-Platin-Schallplatten ausgezeichnet wurde, womit sie in den ‚All-Time-Charts’ an zweiter Stelle vor den Beatles und den Rolling Stones steht und nur von Elvis Presley übertroffen wird.

Streisand führte bei mehreren Filmen Regie, etwa bei ‚Yentl,’ bei dem sie als Produzentin, Regisseurin, Drehbuchautorin und Hauptdarstellerin tätig war. Die Beschäftigung mit dem in ‚Yentl’ thematisierten Judentum zieht sich wie ein roter Faden durch Streisands Werke. Sie gründete außerdem die Produktion Barwoods, so konnte sie ihre eigenen Filme produzieren. Mit Barwoods produzierte sie ‚Yentl’, ‚Nuts – Durchgedreht’, ‚Herr der Gezeiten’ (‚The Prince Of Tides’)und ‚Liebe hat zwei Gesichter’ mit großem Erfolg.

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Von 1963 bis 1971 war Streisand mit dem Schauspieler Elliott Gould verheiratet, mit dem sie den Sohn Jason Gould hat, dieser ist als Nebendarsteller in Streisands Film ‚Herr der Gezeiten’ zu sehen. 1998 heiratete sie den Schauspieler James Brolin, der hier in Deutschland durch die Serie ‘Hotel’ bekannt wurde.

Ihr Markenzeichen sind ihr leichter Silberblick und ihre große Nase. Eine Nasen-Operation lehnt sie ab, da sie dadurch eine Beeinträchtigung ihrer Stimme befürchtet.

Spätestens anlässlich ihres Konzertes in Wien am 23. Juni 2007 wurde bekannt, dass ihre sehr gute deutschsprachige Kompetenz auf ihre familiäre Herkunft zurückgeführt werden kann. Die Familie ihrer Mutter stammt aus Österreich. Daraus erklärt sich Streisands

Scherz am Ende des Konzertes: ‚Ich gehe jetzt auf eine Käsekrainer.’

Hier ein paar Auszüge aus ihrer Filmografie:

  • Funny Girl
  • Hello Dolly
  • Die Eule und das Kätzchen
  • Is’ was, Doc?
  • Sandkastenspiele
  • So, wie wir waren
  • Bei mir liegst du richtig
  • Funny Lady
  • A Star Is Born
  • Was, du willst nicht?
  • Yentl
  • Nuts - Durchgedreht
  • Herr der Gezeiten
  • Liebe hat zwei Gesichter
  • und natürlich einer der letzten großen Erfolge: ‘Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich’ (‚Meet The Fockers’) - an ihrer Seite spielten Robert de Niro, Ben Stiller und Dustin Hoffman

 

Was macht so ein Mega-Star wie Barbra Streisand eigentlich nach dem Konzert? In Berlin hat sie es sich richtig gut gehen lassen, denn sie ist direkt nach ihrem Auftritt noch essen gegangen im Restaurant ‚Peking Ente’ in Berlin-Mitte. Und die Berliner Morgenpost weiß Folgendes zu berichten:

„Streisand: Hochzeitstag beim Chinesen - Nach dem Konzert feierte die Sängerin in der ‚Peking-Ente’ in Mitte

Die Nacht zu Sonntag. In der Waldbühne war das umjubelte Konzert von Barbra Streisand gerade zu Ende gegangen. Zusammen mit Ehemann James Brolin und Sohn Jason ließ sich die US-Sängerin ins Ritz Carlton Hotel in ihre Suite fahren (220 Quadratmeter, zwei Schlafzimmer, drei Bäder, eigene Sauna).

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Wenig später ging es durch den Hinterausgang wieder raus in die Nacht. Ziel des Trosses: die Voßstraße 1 in Mitte, mit einem Zwischenstopp. Weil Barbra Streisands Hündchen Samantha kurz Gassi musste, hielten die VIP-Vans allesamt an.

Im Restaurant ‚Peking Ente’ der gebürtigen Chinesin Mengling Tang zelebrierte Barbra Streisand dann mit ihrem Ehemann und ihren engsten Mitarbeitern (etwa 20 Personen) im Separée ein Nachtmahl. Die Diva aß vegetarisch, sie bestellte Frühlingsrollen, Salat, Chinakohl und Spargel (wird in der chinesischen Küche mit Ingwer, Curry und Sojasoße gewürzt). Bis morgens um 1.47 Uhr vergnügte sich Barbra Streisand im Restaurant.

Als Jüdin hatte sie sich jahrzehntelang geweigert, in Deutschland aufzutreten. ‚Ich verstehe nicht, warum ich so lange gebraucht habe, um herzukommen’, hatte sie während des grandiosen Waldbühnen-Konzertes gesagt. Mit der ‚Peking Ente’ näherte sich der Star dunkler deutscher Geschichte. Dort, wo heute Peking Ente und Dim Sums serviert werden, stand früher ein Teil der Reichskanzlei, Hitlers Arbeitszimmer war nicht weit entfernt. Ob die Diva das gewusst hat?

Ihren ersten Besuch in Deutschland scheint sie jedenfalls zu genießen. Sie gab sogar Autogramme. Zwar nicht persönlich. Aber sie schickte aus der ‚Peking Ente’ immerhin einen Bodyguard auf die Straße, der die Konzertkarten zweier wartender Fans mitnahm und sie wenig später zurückbrachte - mit einem Autogramm und einer kurzen, persönlichen Widmung von Barbra Streisand versehen. Danach kam wieder das Hündchen ins Spiel. Eine Assistentin trug Samantha vor die ‚Peking Ente’, Chefin Mengling Tang hielt höflich die Tür auf. Mit Stars kennt sie sich aus. Früher hat sie im noblen China Club im Adlon Palais gearbeitet, ihre ‚Peking Ente’ ist das Berliner Lieblingsrestaurant des chinesischen Starpianisten Lang Lang (er war zuletzt mit Dirigent Daniel Barenboim zum Essen da).

Gestern feierten Barbra Streisand und Ehemann James Brolin dann ihren 9. Hochzeitstag in Berlin. Die beiden hatten am 1. Juli 1998 in Malibu, Kalifornien, geheiratet. Der Schauspieler Brolin (in dritter Ehe mit Streisand verheiratet) hatte seine Frau bereits nach dem Konzert auf der Bühne mit einer Torte überrascht. Auf dem Programm für gestern Abend stand Sightseeing. Für heute im Laufe des Tages ist die Abreise der Diva geplant.“ (Artikel: © Berliner Morgenpost, Anja Popovic, 2007)

Tja, so was macht eine große Diva nach ihrem Auftritt!

BS

Im Laufe ihrer Karriere erhielt Barbra Streisand zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem: 2 Oscars, 1 Tony, diverse Grammy’s, Emmy’s, Golden Globes, die silberne Rose von Montreux, People's Choice Awards, AFI Life Achievement Award für ihr Lebenswerk, AGVA Georgie Awards, Cable ACE Awards und diverse Auszeichnungen für ihr humanitäres Engagement. Das werden sicherlich nicht die letzten Auszeichnungen gewesen sein!

 

Hilfreiche Tipps zu diesem Thema:

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Musik in der Sendung

The Way We Were

 

You Don’t Bring Me Flowers

 

Disney Medley

 

Ordinary Miracles

 

Yentl-Medley

 

Guilty (with Barry Gibb)

 

Woman In Love

 

Places That Belong To You

 

Happy Days Are Here Again

 

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